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Booster Inside

Warum wir PropTech europäisch denken müssen

By | Booster Inside | No Comments

Die digitale Transformation ist keine nationale Erscheinung.

Vor zwei Jahren war der Begriff „PropTech“ noch völlig unbekannt. Während die Digitalisierung in anderen Branchen bereits tiefgreifende Veränderungen und neue Player hervorbrachte, wies die Wertschöpfungskette entlang des Immobilienzyklus bis dato so gut wie keine digitale Transformation auf.

Seitdem hat sich viel getan.

PropTechs revolutionieren die Immobilienbranche

„PropTech Unternehmen lösen kundenorientiert und mit innovativen und skalierbaren Geschäftsmodellen Ineffizienzen in der Immobilienwirtschaft unter der Anwendung von Technologien“ (blackprintpartners). Sie sind diejenigen, die Innovation und Digitalisierung im Immobilienbereich vorantreiben. Dies kann den gesamten Immobilienlebenszyklus betreffen: ob für Liegenschaften, Projektentwicklung, Planung, Bau, Betreibung oder Vermarktung bis hin zum Abriss – ob für Wohn-, Büro- oder Handelsimmobilie oder gar Nutz- oder Infrastruktur-Bauwerk.

Spätestens jetzt ist jedem klar: Der Digitalisierungstrend ist „next level“! Er ist kein Trend mehr, sondern eine grundlegende Veränderung, die sich durch alle Branchen und Lebensbereiche hindurch zieht. Etablierte Immobilienunternehmen können in verschiedenster Form Treiber der Digitalisierung sein. Insbesondere die Effizienzsteigerung für relevante Prozessteile in Form von einer langfristigen Kooperation mit PropTechs durch Förderung und Pilotprojekte sind attraktiv und vielversprechend.

Interesse geweckt? Accelerator Programm

Der Europäische Markt

Laut unseren eigenen Erhebungen wirken derzeit circa 417 PropTechs in Deutschland aktiv an der Veränderung der Branche mit. Das ist gut. Insbesondere, da wir uns branchenbezogen im europäischen Kernmarkt befinden. Europa als größter Binnenmarkt der Welt bietet großes Potenzial, um Synergien zu erkennen und Kooperationen einzugehen. Denn ein großes Problem in Europa ist das Konkurrenzdenken der verschiedenen Unternehmen mit gleichem oder ähnlichen Geschäftsmodell in anderen Ländern. Die europäische PropTech Szene beginnt jedoch die Grenzen aufzuheben. In Zusammenarbeit mit Robin Rivaton (Gründer von Real Estech France) veranstaltete blackprint letztes Jahr im Rahmen der MIPIM PropTech Summit das erste Franco-German Real Estate Tech Event.

Welches dann im September auf Berliner Boden wiederholt wurde. Auch das Fazit der diesjährigen MIPIM zeigt, dass die Bereitschaft länderübergreifend zusammenzuarbeiten deutlich gewachsen ist. Zum einen, weil die nationalen PropTech-Branchen aktuell relativ fragmentiert sind und bei etablierten Unternehmen angesichts der zahlreichen Einzellösungen noch immer Unsicherheit herrscht. Durch eine europaweit engere Zusammenarbeit der PropTechs ließen sich geografische Insellösungen vermeiden und mehr Klarheit für potenzielle Kunden schaffen. Zum anderen stärkt die Zusammenarbeit den PropTech-Standort Europa insgesamt, der dadurch im globalen Wettbewerb umso attraktiver wird.

Kooperation von Exquance & KATE Innovations

Die Relevanz der PropTech-Zusammenarbeit zeigen auch spannende Beispiele wie die Kooperation zwischen dem finnischen Finanzportfolio-Manager Exquance und IT solution Unternehmen Kate Innovations. Das Ziel des neuen Unternehmens KATE-XQ ist es „die ultimative next Generation“ Bewertungsplattform zu schaffen und somit die Stärken der beiden PropTechs zu verknüpfen. Beide Unternehmen profitieren neben der inhaltlichen Expertise auch von der Standort-Expansion, die damit einhergeht. Exquance besetzt nämlich neben ihren Heimatländern Finland und Russland, durch die Teilnahme bei blackprint ebenfalls Deutschland. KATE Innovations sitzt in den Niederlanden, womit vier wirtschaftsstarke Länder abgedeckt sind. Die beiden PropTechs haben sich durch das Netzwerk Holland ConTech & PropTech kennen gelernt. CEO Wouter Truffino: „In der kommenden Zeit wird sich der PropTech-Markt konsolidieren. Es ist wunderbar zu sehen, dass durch unser Netzwerk Parteien mit der gleichen DNA zusammenarbeiten und ihre Ambitionen verfolgen können.“

Dieses Beispiel zeigt die Notwendigkeit über deutsche Ländergrenzen hinweg zu schauen. Insbesondere in den Benelux-Staaten, Skandinavien oder den nordost-europäischen Ländern, aber auch digitale Hotspots in Portugal oder Spanien finden sich disruptive PropTech-Ideen, die in ihren eigenen Märkten nicht (ausreichend) wachsen können. Genau das was der deutsche Immobilienmarkt bieten kann.

„Auf der MIPIM hat sich im Gespräch mit führenden PropTech-Experten gezeigt, dass die Bereitschaft, länderübergreifend zusammenzuarbeiten, deutlich gewachsen ist. Das ist gut und auch notwendig. Zum einen, weil die nationalen PropTech-Branchen aktuell relativ fragmentiert sind und bei etablierten Unternehmen angesichts der zahlreichen Einzellösungen noch immer Unsicherheit herrscht. Durch eine europaweit engere Zusammenarbeit der PropTechs ließen sich geografische Insellösungen vermeiden und mehr Klarheit für potenzielle Kunden schaffen. Zum anderen stärkt die Zusammenarbeit den PropTech-Standort Europa insgesamt, der dadurch im globalen Wettbewerb umso attraktiver wird.“

- Alexander Ubach-Utermöhl | Managing Director

Über den großen Teich

Doch um die Qualität und Sprengkraft vieler Ideen wissend, haben insbesondere amerikanische Scouts begonnen, gezielt europäische PropTechs „über den Teich wegzuholen“ und diese auf dem eigenen Kontinent groß zu machen. Dabei haben wir, als europäischer Kernmarkt, das Potential, diese Ideen für die Immobilienwirtschaft zu fördern und nutzbar zu machen. Andere Branchen haben es gezeigt: es sind nicht (nur) die bekannten Player, die im Zuge der Digitalisierung den Wettbewerb verschärfen. Es sind insbesondere innovative Unternehmen aus bisher völlig fernen Standorten, denen die Expansion gelingt. Oder auch vermeintlich völlig fernen Branchen, die disruptive Veränderungen bringen.

Die digitale Wende

Während 2007 Apple von den CEOs von Microsoft und Nokia noch als chancenlos und Nischenprodukt bezeichnet wurde, war es für Banken bis vor kurzem unglaublich, dass Amazon mehr ist als ein Marktplatz (Siehe diese Grafik mit dem Titel: „Death by a thousand Cuts„). Fassungslosigkeit machte sich bei den Mitbewerbern aus der klassischen Immobilienbranche breit, als sie im kanadischen Toronto die Ausschreibung eines neuen Stadtteilviertels gegen eine Google Tochter verloren (Sidewalk Labs).

Und während ein international tätiger, deutscher Wandverkleidungsmaterialproduzent gerade noch auf seiner Hauptversammlung davon berichtet, dass trotz Expansion der Gewinn stagniert und der Umsatz klein einstellig gewachsen sei, während gleichzeitig propagiert wurde, dass es das Unternehmen „in 100 Jahren“ noch geben wird, sind 3D-Druckeranbieter auf dem Vormarsch. Während Bau- und Produktionskosten immer weiter steigen und neue Projekte preislich und zeitlich unkalkulierbar machen, hält offsite-Produktion, modulare Bauweise oder gar die komplette Produktion eines Hauses in wenigen Stunden aus dem 3D-Drucker Einzug in die Realität. Nicht im fernen Asien, sondern direkt in Frankreich um die Ecke. Und während Kosteneffizienz, Einsparung beim Baumüll und die zeitliche Komponente ohnehin schon die Produktion der letzten 50 Jahre mehr als in Frage stellt, sind diese Immobilien auch noch in der Lage witterungstechnischen Bedingungen wie auf dem Mars standzuhalten. Erstaunlich, wer in Anbetracht dieser positiven Disruption sein Geschäftsmodell weiterhin unverändert darauf baut, dass weiter Jahrzehnte in Handarbeit auf Baustellen Platten an Profile gedübelt, verspachtelt, getrocknet, verspachtelt, getrocknet und nochmal verspachtelt wird, bevor die nächsten manuellen Arbeiten die Veredelung vornehmen.

Über den nationalen Tellerrand hinaus?

Amazons Strategie ist nicht abwarten, bis seine Smart-Home-Produkte vielleicht den Weg zum Kunden finden. Naheliegend, die Bauproduktion aufzuwirbeln und direkt den Fuß in die Tür zu bekommen. Egal, was das für etablierte Unternehmen bedeutet. Die Benchmarks und Erkenntnisse aus anderen Branchen liegen vor. Die Immobilienbranche kann daraus lernen und sich selbst und Ihre Unternehmen für die Zukunft wappnen. Dies hat viel mit Veränderungsbereitschaft und Visionskraft zu tun. Dies hat insbesondere etwas mit dem Aufbrechen von althergebrachten Gedankenmustern zu tun. Mit über den Tellerrand schauen. Insbesondere den nationalen.

Aus europäischer Sicht gilt es, die Potentiale auf dem eigenen Kontinent zu identifizieren, gezielt zu fördern, den PropTechs die relevanten Marktzugänge zu besorgen, die sie brauchen, um effizient, schnell und nachhaltig zu wachsen. Es kann nicht sein, dass wir als Wirtschaftsstandort Europa uns weiter schwächen durch weiteres gegeneinander. Und erst recht nicht, dass uns unsere eigenen digitalen Geschäftsmodelle demnächst aus Amerika für teures Geld zum Einkauf angeboten werden.

Europa als treibende Kraft!

Als europäischer Digitalisierungs-Hub für die Immobilienwirtschaft mit Fokusmarkt Deutschland tragen wir unseren Teil dazu bei, dass europäische Geschäftsmodelle ihr Wachstum auch in Europa verwirklichen können. Frankfurt’s exzellente Lage im Herzen von Europa ist standorttechnisch bestens gelegen, um von hier aus den deutschen Markt für europäische Geschäftsmodelle & PropTech-Expansionen zu erschließen. Aus allen Himmelsrichtungen verknüpfen wir PropTechs, Corporates, Branchenvertreter, Investoren und Influencer quer durch Europa und sorgen so gemeinsam dafür, dass die digitale Transformation über den Immobilienlebenszyklus hinweg aktiv gestaltet wird und Europa als Standort wirtschaftlich Stärke gewinnt.

Wir rufen alle Beteiligten dazu auf – etablierte Unternehmen, PropTechs, Investoren – die Grundgedanken von Digitalisierung: Freiheit, Transparenz, Dynamik und Grenzenlosigkeit zum europäischen PropTech-Einigungsgedanken zu machen.

Booster Inside
März 20, 2019

Warum wir PropTech europäisch denken müssen

Die digitale Transformation ist keine nationale Erscheinung. Vor zwei Jahren war der Begriff „PropTech“ noch völlig unbekannt. Während die Digitalisierung in anderen Branchen bereits tiefgreifende Veränderungen und neue Player hervorbrachte,…
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Februar 4, 2019

An Estonian PropTech Journey

01. Hausing 02. Bauhub 03. BitofProperty 04. Bailsman 05. Consorto 01. Startup Wise Guys 02. Workland 03. Lift99
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Dezember 21, 2018

Recap on 2018

PropTech Yearbook Demo Day | Batch 2 Selection Day | Batch 3 FUTURE: PropTech Berlin Speeches | Moderations | Workshops | Interviews... Research University Cooperations Demo Day | Batch 3…
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Oktober 11, 2018

Digitalization within the Real Estate industry

  of real estate companies do not plan on hiring additional employees for the company's digital transformation process.

An Estonian PropTech Journey

By | Booster Inside | No Comments

Since our fourth batch is going to start so soon, Jakob took the trip to Estonia to meet up with several PropTechs and talk to them. Keep reading if you are interested in learning more about our selection process.

Accelerator Program

In December I visited Estonia for the first time. Why? Apart from being personally curious about the most digitally advanced country and economy in Europe, I was looking to meet some promising PropTech companies for our Accelerator program, restarting in spring.

We at blackprint got a good feeling about how Estonia and Estonian founders work, when Kristi and her colleagues of "Moderan" joined our first batch in January 2017. Since then Alex actually is an e-resident of Estonia, mostly because Kristi forced him to (as she did not want to get paper-based signatures from him in the future), but partly because it is exciting to get to know such a system first hand. Kristi, who has been in the digital startup scene of Estonia for more than 10 years now, is a great example for what makes Estonian entrepreneurs special (but also Baltic entrepreneurs in general) as well as stand out (and successful):

They aim for and think international right from the start. That is why Kristi came to blackprint two years ago, and that’s why her commercial lease management solution is sold nearly as well in Germany as in the Baltics. Although most Estonian startups are and were created in Tallinn (among them Unicorns like Taxify, Skype and Transferwise or prominent software companies such as Pipedrive), during my preliminary research and my visit to Tallinn, I learned that Tartu is home to a substantial amount of young and promising tech companies (you will find two of them below), so it is definitely worthwhile to visit both cities, when you go to Estonia!

I only had one day for meetings in Tallinn, nevertheless I was able to get to know a substantial part of the real estate-related tech scene over there. Following, you will find a quick overview of the places and companies I visited:

Kristi Hakkaja from Moderan together with Co-Founder Raiko Uri aswell as Booster CEO Alex at Techquartier Frankfurt.

PropTechs

01. Hausing

When I came to the office of Hausing, I instantly realized that I just walked into a tech company. The most important part of their office equipment seems to be a gaming area with an impressive collection of mostly classical games and consoles. That being said, they are working on an impressive and extensive tool for property management which promises to automatize a lot of tasks around this area.

02. Bauhub

Unfortunately, as Teet and his teammates from Bauhub are situated in Tartu, I was not able to meet them personally but instead had a call with them shortly after my visit. Their solution is a mixture of a document and project management software specifically geared towards construction. It was really refreshing to see modern principles of software development and UX applied to such a non-digital area, so I’m keen to watch their ongoing progress!

03. BitofProperty

Karl and Taavi are running one of the most innovating Crowdfunding platforms in the Baltics and are another perfect example of the international thinking of Estonian founders. Their company is based in Singapore and Tallinn and capitalizing on the best those cities can bring to businesses, especially in the tech and financial world. You might think that real estate crowdfunding is a well-covered area of the PropTech scene. But, keeping in mind that BitofProperty is structured in a totally different way than similar business models in Germany and what Karl and Taavi have planned for the future, it might be worthwhile to keep them on your watchlist.

04. Bailsman

The team of Bailsman, of whom I personally met Indrek, James and Peeter, might be the most impressive combination of people I’ve encountered on my journey. They have built companies around payments and financing before (Supplierplus), seem to be fantastically connected among banks and are now taking on the huge market of rental deposits (respectively guarantees in their case), which makes me extremely curious for their future development.

05. Consorto

Philip, the founder of Consorto, is one of the few founders I’ve met in Estonia, who has a background or previous experience in the real estate sector (which is similar to the market in Germany). Although his business model of a commercial marketplace has been and is being tried a lot of times and some might say it is a moonshot, his real estate expertise and knowledge connected to their tech team and the fact that they are currently part of the Startup Wise Guys program might make a difference this time.

Accelerator & Coworking Spaces

I’ve seen and met a lot of Accelerator programs (and know how hard it is to build and run one). Nevertheless, Startup Wise Guys sticks out from all of them. Firstly, they are one of the only serious non-corporate B2B focused programs I’ve seen. Secondly and more importantly, they might have one of the most impressive track records in the whole of Europe - solely the fact that they did over 100 investments to date would be enough for such a statement, but there is more. They also compiled an insightful Baltic Startup Scene report, which you can find here:

Baltic Startup Scene Report 2017/2018 by Startup Wise Guys and EIT Digital

02. Workland

I nearly spend half a day at Workland since Consorto and Startup Wise Guys are located here. The place has a pleasant and quiet atmosphere, and although being equipped with latest technology the space feels a lot like a large living room.

03. Lift99

Even though I did not get to meet Elise and the team of Lift99 it is most likely one of the largest epicenters of the Estonian tech scene. This is especially because of the community they build around it, which is based on close ties to Pipedrive, Taxify, Toggl and other prominent players as well as international relations (e.g. their hub in the Ukraine). It was recommended to me beforehand several times and definitely is on the top of my list for my next visit. If you are a founder, you should also check out their online founder matchmaking tool F2F!

As you can see, there are a lot of inspiring and interesting companies and places to visit in Tallinn. And Estonians are really open for international guests and contacts, so a visit is totally worth it! That experience being told, I want to thank all the fellow founders for having me and letting me see a small part of the Estonian PropTech scene! I hope to return really soon!

Recap on 2018

By | Booster Inside | No Comments

The company year 2018 for blackprint Booster is coming to an end. It was an exciting year for us! We want to take the moment to recap on the year and tell you what moved us, what we experienced and what changed. Enjoy!

PropTech Yearbook

At the end of 2017, Alex had the more analogue idea to come out with an overview on the PropTech scene in the DACH region in form of a book. Publishing a book is not as simple as one would think though. In a team of 4 people we scanned almost 400 PropTech Startups, meaning their business model, the founding team and their socials from Germany, Austria and Switzerland. We gathered all this infomation as well as the typeforms some startups completed themselves, and previous data we already had into an excel (damn excel...), which then turned into the profile pages in the book. Next to this we started researching the different categories the companies were settled in to see how the distribution is in the whole scene. With all of this and the help of a wonderful designer from Operation Butterfly (who also designed "The Hundert") this then turned into our PropTech Yearbook! So much work, but so worth it now! It's great to hold something in your hands that you worked on for several weeks with your team and receive positive feedback from people.

Demo Day | Batch 2

On March 8th we celebrated our Demo Day for Batch 2! Over 90 people from the industry such as investors, VC's and other PropTech passionates came to Techquartier to watch AllVR, Simplifa, VRnow and wohnungshelden pitch their business model and present what they learned in our program. At the end of the event Alexander gave a short outlook on the upcoming batch where the booster wants to become more international and broaden its spectre even more. Great day and even greater to see now what they achieved in the last couple of months after completing the program. They are extremely hard working teams and it is great so see how successful they are!

Selection Day | Batch 3

After the second Batch ended, Jakob and Alex started scouting again for new teams for the third batch. Out of around 40 applications, we invited 12 of them to our selection day which took place on the 16th of May. Our investment committee consisting of Klaus Freiberg (Vonovia), Marc Stilke (Booster Co-Initiator), Axel von Starck (Hevella Capital) and Dr. Emilio Matthaei (Colinus) debated for over an hour with Alex and Sebastian which teams would be selected to participate in the next program round. They decided on: Bots4you, Rentseed and Stegimondo. Exquance joined a little later as well. In the beginning of August Batch number 3 could then officially begin!

FUTURE: PropTech Berlin

Our mother company blackprintpartners organised FUTURE: PropTech Berlin for the second time this year. It was an successful event with over 400 attendees, insightful panels and deepdiving tech speeches. My personal favourite of the year. The day itself was stressful but went quite smoothly. After this we held the second Franco-German PropTech meetup with Robin Rivaton, which was also very successful! I am looking forward to FUTURE: PropTech Berlin 2019!

Speeches | Moderations | Workshops | Interviews…

... you name it! Alex and Jakob are your people! Since the Booster's mission is not only to accelerate PropTechs through connecting them to renowned real estate companies, but also to participate and work for the constant development in the digitalization of the real estate industry they travel all over Europe to enlighten people on the topic. To only name a few, we made an appearance (Panel / Speech/ Moderation) at PropTech Riga, PropTech Russia Summit, Real Innovation, Real Estate Innovation Summit, MIPIM PropTech, Expo Real, ZIA Tag der Immobilienwirtschaft, FUTURE: PropTech London/Berlin/Vienna and many more...

Research

After publishing our PropTech Yearbook and together with our research pro Rame, we really dived deeper into researching. Together with Jakob, the both of them started working on a profound database with information on the PropTechs of the DACH region, to really acquire a deep knowledge of the market and its changes. This is one of our most important assets because it really demonstrates our broad market awareness. This database is the basis for the development of our statistics and overviews. If you are interested in our results, the button will take you to our graphics page, where you can also download them.

University Cooperations

We had so many student groups here at Techquartier this year, very exciting! We have official cooperations with Hochschule Aschaffenburg, EBS University of Business and Law and TU Darmstadt. About one we have to talk about in particular: Alex co-organizes the course "Entrepreneurship in Real Estate" at Hochschule Aschaffenburg, where the team with the best business model could win 1,000 EUR (sponsored by us!). The best part is, this team not only saw this as a university project but really founded their PropTech Startup based on this course. They are called DOCESTATE. We love to spark the founders passion in students and seeing them develop their idea and evolve into a legit business.
Other universities that visited us were IREBS Regensburg and HfWU Nürtingen Geislingen. Always a good time talking to young motivated people who are eager to learn about our scene!

Demo Day | Batch 3

The culmination of generation 1! We celebrated our Demo Day on 29th of November, together with our PropTech Alumnis, our Partners, our current PropTech teams and anyone interested in the scene! We kicked it off with a warm welcome by Alex and Sebastian and then Jakob presented our research results which we acquired in the last couple of months, which was very interesting for the audience (find our statistics on here under "PropTech Insights"). Then our Alumni teams (Roomhero, AllVr, Vrnow and wohnungshelden) presented their achievements after the Booster program ended for them, which made us very proud. They are working very hard and are all extremely passionate people! The most important part of the evening, which was our current Batch 3 teams Pitches, were successful as well. We are looking forward to hear more about what opportunities opened up for them after it. It was a great evening, which we ended with a couple bottles of wine, great food and nice talks. Now we are looking forward to starting Batch 4 and by this our second Generation!

4 new Booster Team Members

The Booster Team doubled in size this year and we are still recruiting!
Junior Marketing Manager Jill joined in January to support the Booster in the online marketing sector.
Research working student Rame joined in March to dive deep into the PropTech backgrounds.
Graphic Designer Felix joined in June to rescue the Booster from creating graphics in powerpoint, and is an immense support in the whole field.
Business Developer Mark joined in September to start developing the company builder within our company group.
Want to know more about everyone? We have a blogpost up introducing the whole team!

Scouting for new PropTech Teams

Also a very important and interesting, yet very time consuming part! Alex, Sebastian and Jakob go through all the PropTech team applications, coordinate videocalls with them, partly meet them in person and decide which teams we invite to our selection day to pitch in front of the investment comitee. This also contributes to our deep knowledge of the market, because we experience directly where the founding tendency is going at what time. Which aspects are important here? Definitely the team itself, their experience, if they can cover several areas of competence (e.g. tech, real estate...), then of course the potential of the business model and if one of the partners is fit to work with them. Very interesting!

Team Events

Next to the occasional beer after work, events for teambuilding are extremely important. For example in June we participated in the NAI Apollo charity soccer cup where we teamed up with some of our alumni team members, which was really fun! We also went to the annual summerparty from Feldhoff & Cie, which is also part of our company group. Paul held a big barbecue at his home, which was cool! Also, so much fun was our internal christmas party with the "SleevesUp"-team, where we played lasertag and had glühwein and snacks at their open space in Rödelheim. We are already looking forward to the next team events!

What an eventful year it was! Thanks to everyone who contributed to it. Now, we will go into the christmas break, rejuvenate our powers and start our work freshly in 2019.

Happy Holidays!

The Booster Team

Digitalization within the Real Estate industry

By | Booster Inside | No Comments

Expectations vs. Reality

As an Accelerator that focusses solely on the PropTech (Property Technology) Industry, we directly experience the hassle of the Real Estate Industry trying to live up to speed of digitalization! Which, in other industries, has been an essential aspect to improvement and company development.

77
 

of real estate companies

do not plan on hiring additional employees for the company’s digital transformation process.

source

As the BFW concluded, there are a few digital frontrunners who implemented the bases, but 77% of the companies do not want to hire any additional employees for their digital transformation and 54% do not have any implementation plan concerning Digitalization. However, the best part of this survey is that these companies said, they have high expectations towards Digitalization. Wait… what? Yes, you read right, they expect technology to just happen to them. But they do not want/ have the resources to work with it. No wonder the BFW called this a Paradox!

The Real Estate industry is a little like my grandma: does not want to buy a new tv (hers is literally 15 years old) but gets annoyed when her remote does not work, her favorite channel is not available anymore, the connection is a mess and through this my brother or I have to regularly visit and figure out how to make it work again. We would probably have to get HER a new TV before she would ever get involved with “this technical stuff” herself.

Very similar to the Real Estate industry: it has always worked like this, why should we care about newer technologies? It will happen to us anyway. We do not have money or time for this. Let’s print this 70 page-contract, sign it, scan it, send it to the customer who has to sign it, scan it, and send back via carrier pigeon. No problem here. I mean, you would think that they would only wait for young motivated minds to ease their work flows and dearly welcome them to improve the processes, but this is unfortunately very often not the case.

Not EVERY real estate company does a terrible job at this, there are brilliant examples of big real estate firms getting involved with new technology such as BEOS. Already in 2015 when the term PropTech was still a quite unknown slang-word BEOS announced their cooperation with Architrave to build a strategy for digitalization within the company.

It was the aim to go from an analogue to a modern digital management for internal documents, easily accessible for everyone. A team of Developers, Designers and Usability-specialists helped BEOS getting into the digital age from here. Since then BEOS has been a continuous role model for digital transformation. They understood early on that this process is not only to simplify the usage for the employees and customers but also has its entrepreneurial and strategic advantages in terms of depth in detail, access and evaluation of the material.

However, there have been several cases where the cooperation between the two just did not work out. Several firms who wanted to cooperate with young PropTech startups and instead of letting the PropTech help them improve their business, the cooperation did not work as it should have and, in the end, unfortunately the PropTech went bankrupt. One can only guess but one crucial point for corporates in

working with a PropTech is that they must be extremely open to this cooperation, feel the motivation to work with them and even though it is way out of their comfort zone, to let them explore and maybe also criticize their previous work flows. This is a serious problem. Because in the end a failed cooperation will affect the startup way worse than the huge corporate for whom this is not that big of a deal. So, the cooperation with big real estate firms is important but not that easy to pursue as one would hope.

However, there are also fields in which a more modern and digitalized application in theory sounds terrific, but is not wanted by the users! A great example here is the latest hype about chatbots. More and more websites have the little popup with "Hi, how can I help you today?" come up when trying to contact them. The ZIA survey on the "digitial office" found out that 7 out of 10 people are opposed to talking to a chatbot rather than an actual human being. So, is technology approaching too fast for the people or are the people the one's not going with the time. I'll leave that decision up to you.

It is interesting how different the opinions on this topic are. The expectations are sometimes a lot different to what reality offers for this time and place. Thomas Birkle from the technology and service provider Robert Bosch concluded that Germany lags around 3 years behind England, the USA and the Nordics. The real estate industry is not dynamic, he says.

Thomas Herr, Head of Digital Innovation and Managing Director of CBRE, says that it will take 10-15 years until revolutionary technologies like blockchain, IoT etc will assert the market. Some even say that the digital transformation is not even here. Dr. Thomas Beyerle questions which innovations did take off in the real estate industry at all? Besides some approaches in virtual reality, management of documents and the flexibility of workspace there is not much going on, he says.

In conclusion: Yes, the expectations of some young motivated PropTech founders to disrupt this industry and become a unicorn in a split second like Airbnb is unrealistic, the established real estate players are a tough crowd, and this probably will not change for the next few years. However, we as an accelerator try our very best to simplify the cooperation between PropTechs and Corporates and bring them together on eye-level not only through our program but also through our conference FUTURE: PropTech in Berlin which we co-host to initiate and encourage the exchange of established Real Estate players, VC’s and PropTech founders.

What do you think? How can the real estate industry operate to achieve a better cooperation with PropTech's and establish technology in their companies? I would be happy to hear your feedback on this topic!

Have a good week 🙂

Jill

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New Batch, new Teams – Interview with Mietwise

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We are happy to go into detail about the first team who was on board for our third Batch: Mietwise

We asked about their backgrounds, what their current plans are for the next few months and what they expect from the program with us!

Who are you guys and what is Mietwise? Maybe introduce yourselves first.

I’m the CTO of Mietwise, and yes my name is really Storm. As a web developer by trade, I’ve been a freelancer for most of my working life - about nine years - and I moved to Germany last year from South Africa. Before that, I was doing some travelling while working, a "digital nomad" if you will. I met Jon at Sprachschule in Munich, where we were both trying to learn German, admittedly not doing too well. That's when we started working on Mietwise.

How did you guys come up with the idea?

I’m Jon, the CEO of Mietwise. While I was in the UK, I was working in Corporate and Investment Banking in London. I was always interested in banking but then got a bit frustrated by the lack of digital processes in place and the number of ideas not being turned into reality. High finance is all well and good, but you don’t get very creative moving money from one place to another using systems first introduced in the 80s! I saw this also happening in the Real Estate industry, where there are still a lot of manual processes in place. So I thought - why not combine the two, finance and real estate (i.e. rental deposits), and digitise the existing process.

Can you shortly break down what Mietwise is about?

Okay, so Mietwise is a deposit management platform for landlords, property managers and tenants, which will eventually be available across the whole of Europe. We are going to be starting with Germany as it’s the largest and most ripe market for disruption. After that, we are going to branch out to other EU countries. We're lucky in that there is nothing quite like Mietwise that currently exists, or which could be as scalable thanks to Open Banking. We want to make it as easy to use, accessible across markets, and to bring it to market as soon as possible.

Storm: Right, it’s a straightforward idea. We take deposits on behalf of landlords from their tenants, and then pay the tenants higher interest than they would typically receive. We also make the process more convenient for landlords and property managers. Moreover, to top it off, it’s free for everybody. The current system is outdated. It involves a lot of paperwork, administration and dealing with a bank. Thanks to Open Banking and modern web tech, we're able to simplify the process by bringing the two together in a way not currently available.

So what are your current goals? What are the next steps for your company?

Storm: The current goal is to release our client-side demo in August and start integrating with property management partners to improve their system when dealing with rental deposits.
Jon: That’s the short-term goal. Later on, we want to service the whole financial ecosystem that supports the rental and deposit process. So, instead of just handling deposits, we'll one day be able to collect the rent, automatically pay the landlord’s mortgage, and possibly integrate billing solutions - pretty much own the whole process. So, if you deal with anything property and finance related, you wouldn't have to move off of the Mietwise platform.
Storm: Exactly. Another goal would be to offer deposit lending to tenants who can’t afford or don’t want to pay their deposit up front. They would essentially pay us a fee, and we would cover the deposit on their behalf.
Jon: It would be an interest-only loan of sorts. So you don’t have to pay the whole thing in the first month, but instead, let’s say, you pay between €20 or €30 a month.
Storm: That'd be a secondary feature.
Jon: Oh, and in the future, we also want to offer rental guarantees as well.

And the last question: What do you expect from us as a PropTech Accelerator program?

Jon: Well, we’re both ‘internationally displaced’ at the moment so-
Storm: -German support *laughs* !
Jon: Pretty much! German and Real Estate industry support. I'm a Banker by trade and Storm is a Developer, so we need a team that can help us in the industry. I mean we may have a great solution, but we do need the industry know-how to work with.

Being part of blackprint, I now realise how unbelievably connected Rentseed is through the accelerator. Each time I have a meeting here, I'm impressed. It’s like there’s a new person that can introduce me to someone else, as each time I come out of a meeting, such as with Marc Stilke, my mind is blown!
Storm: The real estate partner connections are also impressive.
Jon: I’m somewhat disappointed when thinking about the program ending at some point, and I hope that we retain our relations and support structure with blackprint afterwards.

Jonathan Liemann
& Storm Farrell
Munich, Germany

We are looking forward to working with you and excited to see what you can achieve with Mietwise! Thanks for your time.

Wir nehmen euch mit: Eine Woche unterwegs mit dem Booster!

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MONTAG in Frankfurt

Besuch der IREBS Core Studenten

Am Montag haben wir Besuch von den Immo-Studenten der IREBS Uni bekommen, die sich auf ihrem Kurztrip nach Frankfurt verschiedene Arbeitgeber angeschaut haben. Kurze Pitches über den Accelerator, das Techquartier, sowie unser Alumni-Team ROOMHERO sollten den Studenten einen Einblick in die PropTech-Welt verschaffen. Ein Indikator für ihre Begeisterung war die Fülle an Fragen die Alex gestellt wurden. Ein Beispiel war hier: "Muss man in einem Konzern gearbeitet haben um ein Start-Up zu gründen?" Um diese und viele ihrer anderen Fragen zu beantworten bedarf es seinen eigenen Beitrag, also stay tuned!

WIr haben uns sehr über das Engagement und Interesse der Studenten gefreut und wünschen alles Gute bei der Jobsuche nach dem Studium!

MONTAG in Berlin

Parlamentarischer Abend

Gleicher Abend, andere Location. Unser Program Manager Jakob war bereits mittags nach Berlin gereist um am Parlamentarischen Abend des Wirtschaftsrats Hessen teilzunehmen. Dort sprach, unter anderem, Helge Braun, der Chef des Kanzleramtes. Er ging dort unter anderem auf die Problemstellung ein, wie man den deutschen, sehr starken und wichtigen, Mittelstand in einer Zeit erhalte, in der große Betreiber von Plattformen immer mehr Macht bekommen, und kleine Unternehmen untergeordnet werden.

DIENSTAG in Berlin

Wirtschaftstag 2018

Direkt am nächsten Tag wartete auf Jakob der Wirtschaftstag 2018, der dieses Jahr unter dem Motto „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion – Zukunftsthemen anpacken, Marktkräfte stärken" stand. Anwesend waren ca. 3500 Gäste sowie Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, EU-Kommissar Günther Oettinger und weitere wichtige Mitglieder der neuen Bundesregierung. Bundeskanzlerin Merkel, die die Abschlussrede hielt, machte dort einen wichtigen Hinweis, der sich an die Gedanken von Helge Braun am Vortag anschloss: Die Umstellung auf Industrie 4.0 sei in Deutschland gut angegangen worden und daher weit fortgeschritten. Im digitalen Zeitalter sei jedoch die Gestaltung der Kundenbeziehung essentiell, um nicht den direkten Kontakt zu verlieren. Hier stünden noch große Herausforderungen für die deutschen Unternehmer an, insbesondere aufgrund der geringen Konzentration von Marktanteilen in vielen Bereichen.

MITTWOCH in Berlin

ZIA - Tag der Immobilienwirtschaft

Am Mittwoch ging es dann zur ZIA zum Tag der Immobilienwirtschaft 2018. An diesem Tag kommen die relevanten Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen in unterschiedlichen Themenbereichen zu diskutieren. Hier wurde außerdem der ZIA Innovationsbericht vorgestellt, bei dem u.a. unsere Alumnis Teams Roomhero, wohnungshelden und Simplifa als Best Practice Innovationen ausgezeichnet wurden. Gegen Abend war Alex Teil des Panels "Financing Future - PropTech-Investoren und -Inkubatoren" gemeinsam mit Claudia Nagel von High Rise Ventures und Niko Samio von PropTech1.

ZIA Innovationsbericht 2018
MITTWOCH in Frankfurt

FuckUpNight Frankfurt

Gemeinsam mit Steven von Roomhero war Rame in Frankfurt auf der Veranstaltung "FuckUp Nights" bei denen es um Unternehmer und nicht nur deren größten geschäftlichen Reinfälle sondern auch die Paralellen im Privatleben geht. Die Speaker gaben spannende Einblicke und erklären beispielweise anhand des Begriffs "shit-gap" wie sie es erlebt haben mit ihrem Unternehmen bankrott zu gehen. "Hast Du Scheiße am Schuh, hast Du Scheiße am Schuh. So ist das mit dem shitgap - Das Scheißerle gehört dazu." Sie betonten, dass es in Ordnung sei zu scheitern solange man sich nicht hängen lässt und wieder auf die Beine findet.

"Niemals wird euch ein Konkurrent kaputt machen, denn die sind mit sich selbst beschäftigt. Der ärgste Konkurrent sind die Hemmungen in Deinem Kopf!" - inspiriert nach Hause gegangen, vielen herzlichen Dank für dieses tolle Event!

Klingt interessant? Hier lang
DONNERSTAG in Hamburg

Deutscher Immobilientag 2018

Am Donnerstag ging es nach Hamburg zum Deutschen Immobilientag 2018, auf dem Alex ein Panel zum Thema "Kooperation statt Disruption. Zwei Welten, eine Vision." leitete, bei dem auch Booster-Alumni Daniel Valles Valls von den wohnungshelden an der Podiumsdiskussion teilnahm. In diesem Panel stellten PropTechs neue Geschäftsmodelle für Immobilienmakler, Sachverständige und Verwalter vor. „Viele PropTech-Unternehmen haben clevere und sehr effiziente Lösungen für die Immobilienbranche entwickelt", Zitat von Alex. Woraufhin die IVD-Bundesgeschäftsführerin ergänzt: „Viele Immobilienunternehmer erkennen zunehmend, dass PropTechs und Start-Ups keine Gefahr für sie sind, sondern eher eine ergänzende Chance bieten. Unsere Branche ist aufgeschlossen ihnen gegenüber.

FREITAG in Frankfurt

NAI Soccer Cup

Abgerundet hat diese spannende Woche das NAI Soccercup Turnier, welches im Sportleistungszentrum der Eintracht Frankfurt stattfand. An dem Benefizturnier nahmen 20 Mannschaften verschiedener Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft teil. Unser Team bestand aus Jakob, Sebastian, Gabriela & Rame vom Booster sowie Daniel, Arthur, Norbert und Josip von ROOMHERO, Martin von den wohnungshelden, Tim von VRNow und Philip von Stoneset Partners. Trotz extremer Motivation und herausragendem Ehrgeiz hat unser Team es nicht über die Vorrunde hinaus geschafft.

Wir danken NAI Apollo für die hervorragende Organisation und die Fairness auf dem Platz. Es war ein toller Tag!

PropTechs are Real Estates‘ Best Friend

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...oder wie man als Immobilienprofi zum PropTech-Freund wird

In den letzten 2 Jahren, in denen PropTech im Immobilienbereich genügend Relevanz bekommen hat, um in jedem Magazin und auf jeder Konferenz präsent zu sein, konnte man immer wieder beobachten, wie sich gestandene Immobilienentscheider in kurzer Zeit eine führende Position in diesem jungen Feld gesichert haben. Von Deutschland-Geschäftsführern internationaler Projektentwickler bis hin zu Unternehmern mit Exits in der etablierten Branche haben sich immer mehr Führungskräfte mit dem Thema auseinandergesetzt und zumindest in Reichweite und Popularität schnell Lorbeeren ernten können. Doch was auf den ersten Blick einfach wirkt, ist im Hintergrund oft harte Arbeit, die im aktuell intensiven und sehr erfolgreichen Tagesgeschäft der Branche zusätzliche Belastung ist. Doch was macht den erfolgreichen PropTech-Affiliate aus? Aus eigener Erfahrung und von eigenen Beobachtungen berichtend sind es vor allem die folgenden Dinge:

1. Digitale (Buzz)-Wörter kennen und verstehen

Die Sprache von Tech-Gründern sowie Ihren Angestellten und Investoren unterscheidet sich stark von dem meisten, was Sie aus Ihrer Branche kennen. Genau wie Sie Fachbegriffe wie WALT und LTV nutzen, hat auch die PropTech Szene spezielle Begriffe, die oft unter dem Namen Buzzwords zusammengefasst werden, weil Redner dazu tendieren umso stärker damit um sich zu werfen, umso weniger Ahnung Sie haben. Nichtsdestotrotz hilft es diese, zumeist aus der generellen Gründer- und Tech-Lehre kommenden, Begriffe zu kennen und die Konzepte dahinter zu verstehen. Einen ersten pragmatischen, und damit nicht wissenschaftlichen, Überblick gibt die abgebildete Übersicht.

2. Sehr digital: Die richtigen Medien verfolgen

Voraussetzend, dass Sie als Immobilienprofi die relevanten Medien innerhalb der Branche kennen und verfolgen, möchte ich hier stärker auf die im Bereich Tech im Allgemeinen und PropTech im Speziellen eingehen. Eine einfache Methode, für ein stetes Grundrauschen zu sorgen, sind ein eigener Twitter-Account und relevante Newsletter. Unverzichtbar und quasi schon Standard-Lektüre ist hier der Sunday PropTech Review“ von James Dearsley. James ist PropTech-Influencer der ersten Stunde und berichtet hier im Wochentakt von seinen Erlebnissen auf Konferenzen weltweit und teilt spannende Artikel, die nicht auf PropTech beschränkt sind. Wem das nicht genug ist, kann sich von ihm in diesem Format täglich relevante Artikel zusenden lassen: The Daily PropTech Digest. Für relevante Tech-Nachrichten ist weiter der Venture Daily Newsletter von NKF-Media zu empfehlen. Auch dieser aggregiert Nachrichten der relevanten Medien. Darüber hinaus bietet NKF zum Thema PropTech einen wöchentlichen Spezial-Newsletter, der insbesondere Artikel mit globaler Reichweite beinhaltet. Um Finanzierungsrunden und Neuigkeiten in der deutschen PropTech Szene zu beobachten empfiehlt sich, neben den anderen bekannten Branchen-Mailern, insbesondere Konii, die einen besonderen Fokus auf Tech und Innovation legen. Auf Twitter kann man sich grundsätzlich am Hashtag #PropTech orientieren:



Last but not least kann es nie schaden, einen Google News Alert zum Thema PropTech zu bekommen. Dies schafft aufgrund der Aggregation der verschiedenen Medien, die einen gleichen oder ähnlichen Artikel gebracht haben, auch ein gutes Gefühl für die Relevanz der Nachrichten.

3. Weniger digital: Die richtigen Bücher lesen

Kaum zu glauben aber wahr: Bis heute wurden und werden unzählige Bücher über die Themen Gründen, Innovieren und Disruptieren veröffentlicht. Insbesondere in den Feldern Innovation und Disruption gibt es eine breite Basis an akademischer Literatur, die weit weg von theoretischen Abhandlungen ist und aus von tatsächlichen Fällen von beidem Schlüsse zieht und Empfehlungen gibt. DAS Standardwerk in diesem Bereich ist Clayton Christensens The Innovators Dilemma. Und auch wenn das Buch nun schon 21 Jahre alt ist, ist es bis heute maßgebend für die Innovationsstrategien vieler Corporates und aufgrund von immer neuen und besonders immer schnelleren Disruptionen relevant wie nie. Aus derselben Schule, jedoch weniger bekannt und mehr eine persönliche Empfehlung von mir ist The Medici Effect“ von Frans Johansson. Eng verwoben mit Christensens Theorien, erklärt dieses, wie, warum und wann Menschen innovativ denken, und zeigt damit leider sehr klar, was viele Industrien und Corporates in der Vergangenheit falsch gemacht haben. Über diese beiden hinaus sind der Immobilienbranche insbesondere methodische Werke ans Herz zu legen, die zeigen wie im Tech und Startup Bereich entwickelt und getestet wird. Sie werden schnell merken, dass dies ein ziemlicher Gegensatz zur deutschen Art und Weise, insbesondere in unserer Branche ist, wenn Sie eines der folgenden Bücher lesen:

„Entrepreneurship. Theory, Process & Practice“ – Donald F. Kuratko
„The Art of the Start“ – Guy Kawasaki
„The Start-Up owners manual“ – Steve Blank & Bob Dorf
„The Lean Start-Up“ – Eric Ries

Und auch wenn Sie nicht gleich jede dieser Methoden im Tagesgeschäft umsetzen müssen, hilft Ihnen ein Verständnis dafür, erfolgreich mit jungen Tech-Unternehmern zusammenzuarbeiten. Und bei Pilotprojekten mit ebendiesen sollte man möglichst viel von „The Lean Startup“ und Co. beherzigen!

4. Auf Veranstaltungen präsent sein

Nachdem Sie sich auf verschiedene Weise relevantes Wissen angeeignet haben, macht es nun Sinn auch im echten Leben PropTech zu begegnen. Denn nun haben Sie auch das Handwerkszeug um die Vorträge und Pitches zu verstehen, und den Gründern auch die richtigen Fragen zu stellen. Gerade zu Beginn eignen sich hierzu Veranstaltungen mit geringer Hürde, wie zum Beispiel das German PropTech Meetup. Hier treffen sich einmal monatlich Interessierte aus allen Bereichen um aktuelle Themen und Entwicklungen zu diskutieren. In den geraden Monaten findet das Meetup immer in Berlin statt (dort wo die PropTech Szene am stärksten ist), in ungeraden wechselnd in Frankfurt, München, Hamburg und Köln oder Düsseldorf. Wenn Sie dann inhaltlich tiefer einsteigen wollen, und konzentriert die relevanten Player treffen wollen, sind folgende Veranstaltungen zu empfehlen:

Diese Veranstaltungen sind, mit wenigen Ausnahmen, nicht auf Pitches forciert (welche meiner Meinung nach, keinen nachhaltigen Mehrwert für beide Seiten bringen), und eignen sich insbesondere dazu, sich in der Szene ein Netzwerk aufzubauen, und dieses auch zu pflegen. Denn, auch wenn die Deutsche PropTech-Szene stetig wächst, ist und bleibt Sie, wie die etablierte Branche, ein überschaubarer Kreis mit wiederkehrenden Akteuren.

5. Den PropTech-Begeisterten auf Augenhöhe begegnen

Der wichtigste Hinweis für Gespräche auf und abseits dieser Veranstaltungen: Verstehen Sie, dass auf der anderen Seite ein Unternehmer sitzt, der das volle finanzielle Risiko seiner Aktionen trägt und wirklich an die Sache glaubt. Denn sonst hätte er längst einen der, aktuell vielfältig verfügbaren und gut bezahlten, Angestellenjobs bei einem Corporate in oder außerhalb der Immobilienbranche angenommen. Warum dies so wichtig ist:

Wenn die PropTech-Unternehmer sich ernst genommen fühlen und verstehen, dass Ihnen jemand gegenübersteht, der genauso strategisch und unternehmerisch denkt, werden Sie beginnen, ehrlich und offen mit Ihnen umzugehen. Nur so kommen Sie von klassischen Sales-Situationen weg, in denen Ihnen der Gründer nur die schönen Seiten seines Geschäfts zeigt, und im Zweifelsfall versucht Ihnen etwas zu verkaufen.

Wenn Sie diese 5 Hinweise beachten sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit schon nah dran, tatsächlich Projekte mit PropTechs umzusetzen. Auf was es bei diesen ankommt und wie man Sie erfolgreich umsetzt, erkläre ich in meinem nächsten Beitrag.

Author: Jakob Schulz

Editor: Jill Herpich