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Digitales Gebäude by aedif.ion, Comgy, KIWI und Simplifa

„Digitales Gebäude“ für Immobilienverwalter und -nutzer: Mehrwert durch Bündelung von innovativen Technologien by aedif.ion, Comgy, KIWI und Simplifa

By Expertenbeitrag No Comments

Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung verändern die Möglichkeiten grundlegend, Immobilien zu betreiben und zu nutzen. In den vergangenen Jahren sind viele neue Technologien in den Bereichen Smart Building und Smart Home entstanden, durch die sich etwa immer besser automatisieren und fernsteuern lassen. Viele der Technologien, die rund um das intelligente Gebäude von Relevanz sind, stehen in einem engen, logischen Kontext zueinander – sowohl was Technik, Nutzung und rechtliche Aspekte als auch zukünftige Geschäftsmodelle betrifft. Aus diesem Grund gibt es zunehmend integrierte Lösungen, die verschiedene Technologien kombinieren und als Gesamtanwendung problemlos in neuen und bestehenden Immobilien angewandt werden können.

Auf so eine ganzheitliche Lösung setzen auch Aedif.ion, Comgy, KIWI und Simplifa. Die vier führenden Anbieter digitaler Dienstleistungen rund um Smart Building haben gemeinsam mit weiteren Unternehmen die Initiative „Digitales Gebäude“ gestartet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, eine sinnvolle Bündelung der jeweiligen Technologien zu schaffen. Die Idee dahinter: eine solche integrierte Gesamtlösung bietet Betreibern und Verwaltern von Wohnhäusern nachhaltigere Mehrwerte als Einzelanwendungen. Die Partner des Digitalen Gebäudes setzen auf ein ganzheitliches Konzept, um die positiven Effekte der Einzellösungen für Immobilienverwalter und -nutzer zu steigern, aber auch, um ein fundiertes Zielbild des Smart Buildings in Bezug auf Nachhaltigkeit entwickeln zu können. Grundlage sind die Leistungsanforderungen der Deutschen Wohnen, die für die Bewirtschaftung ihres Immobilienbestands einen Anforderungskatalog erstellt hat.

Einblicke in das digitale, smarte Gebäude von morgen 

Und so sieht ein Beispiel des „Digitalen Gebäudes“ vollständig umgesetzt in der Realität aus: Der Mieter erreicht das Gebäude und öffnet schlüssellos die Eingangstüren zum Wohnhaus und potenziellen Kellerräumen. Auch die Wohnungstür ist eine Smart Door, die sich mit dem gleichen elektronischen Zugangssystem von KIWI öffnen lässt.  KIWI ist ein schlüsselloses Zugangssystem für Haus- und Wohnungstüren von Mehrfamilienhäusern. Über das gleichnamige KIWI-Portal können Zutrittsberechtigungen zentral verwaltet werden – oder noch besser direkt aus dem ERP und für die Mieter aus der Mieterapp – integriert über offene API Schnittstellen. Die Sorge, den richtigen Schlüssel zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben, entfällt somit.

Die messtechnische Erfassung und Abrechnung der verbrauchten Wärmeenergie sowie die visuelle Aufbereitung und monatliche Information an den Mieter – wie künftig von der neuen EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) gefordert – ist die Aufgabe von Comgy, einem Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft.
Comgy hat als PropTech im Vergleich zu anderen Messdiensten von Anfang an auf eine vollautomatische stationäre Auslesung aller Messgeräte und Zähler per Funk gesetzt – und zwar nicht nur einmal im Monat, wie von der neuen EED-Verordnung künftig gefordert, sondern bereits jetzt tagesaktuell.

Die hochfrequente vollautomatische Fernauslesung von Zählern ermöglicht aber nicht nur die monatliche Verbrauchsinformation. Sie ersetzt auch sämtliche physische Ablesetermine wie etwa bei Mieterwechseln und reduziert damit den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten. Darüber hinaus ermöglicht sie die frühzeitige Erkennung von Verbrauchsfressern, beispielsweise bei einer laufenden Toilettenspülung oder Wasserleckage. Schäden, die nicht selten hohe Kosten nach sich ziehen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden.

Nach Betreten eines Mehrfamilienhauses nutzen die meisten Bewohner und Gäste den Aufzug. Wichtig ist, dass dieser möglichst durchgehend und einwandfrei funktioniert. Störungen müssen idealerweise verhindert werden, bevor sie auftreten, mindestens aber schnell identifiziert und behoben werden. Simplifa ist ein digitaler Dienstleister und Experte für Aufzugsmanagement. Das PropTech bündelt alle relevanten Daten, Dokumente und Vorgänge digital und damit transparent für Eigentümer, Verwalter und Dienstleister. Jeder Aufzug im Simplifa-Aufzugsmanagement wird zu Beginn technisch begangen, der Zustand bewertet und die Bestandsdokumentation digital durch eine eigens entwickelte Softwarelösung erfasst.

Simplifa arbeitet in der Praxis mit neuesten Technologien, die in dem Produkt „Elevator Twin“ – also einem digitalen Aufzugszwilling –zusammengeführt werden. Einerseits wird dabei der Aufzug mit Hilfe von 360°-Fotos und -Videos vollständig aufgenommen und virtuell nachgebaut. Andererseits legt Simplifa ein Sensornetz über die bestehende technische Architektur des Aufzugs und erfasst so herstellerunabhängig Sensordaten und akustische Signale, die durch einen sicheren Datentransfer in die Simplifa Cloud übermittelt werden. Dort werden die Daten mit Machine Learning- und Predictive-Maintenance-Algorithmen ausgewertet und dem Betreiber und Simplifa-Aufzugsmanager in einem Dashboard aufbereitet dargestellt. Gleichzeitig wird die virtualisierte Aufzugsanlage nahezu in Echtzeit mit komponentenspezifischen Daten angereichert und in der Nutzerdarstellung am zugehörigen Bauteil mit allen relevanten Zusatzinformationen abgebildet. Der so geschaffene Elevator Twin wird in einem vollständig digitalisierten Prozess allen Stakeholdern des Aufzugs per Knopfdruck oder Synchronisierung bestehender ERP-Systeme zur Verfügung gestellt. Simplifas Ansatz ist herstellerunabhängig, präventiv und hilft, den Lebenszyklus der Fördertechnik zu verlängern.

Mit den Softwarelösungen von aedifion lassen sich Smart Buildings schon heute „Plug-and-Play“ an das Internet der Dinge anschließen und damit große technische Datenmengen analysieren und optimieren. Die schnittstellenorientierte Plattform aedifion.io ermöglicht die Kombination unterschiedlichster Gewerke miteinander in einem Cloud-of-Clouds-Ansatz und macht Immobilien damit zukunftsfähig. Die smarten Zusatzoptionen .analytics und .controls machen die Plattform zu einem interoperablen, herstellerunabhängigen Tool, das maßgebliche Effekte bei der Energieeffizienz, der technischen und der wirtschaftlichen Gebäudeoptimierung erzielt. Als Spin-Off der RWTH Aachen University greift aedifion dabei auf jahreslanges Know-how im gebäudetechnischen Bereich zurück, kombiniert Stand-der-Technik aus Informations- und Ingenieurwissenschaften und unterstützt so die digitale Transformation der Immobilienbranche.
Ergänzend forscht das Unternehmen als Konsortialpartner in vier hoheitlichen Forschungsprojekten und bringt so seine Gebäudekompetenz in aktuelle Fragen zur Energieforschung und Energiewende ein.
Weitere Informationen auf www.aedifion.com

 

Comgy ist ein Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft. Durch innovative Soft- und Hardwareentwicklungen entlang digitaler Prozesse schafft Comgy mehr Transparenz, Geschwindigkeit sowie Kostenersparnisse bei der Messung, Visualisierung und Abrechnung von Energieverbräuchen. Davon profitieren Mieter, Verwaltungen und Eigentümer gleichermaßen.
Das Comgy Leistungsangebot reicht von Full Service Lösungen bis zu SaaS-Produkten für Selbstabrechner und Messdienste. Ziel dabei ist es, transparente und verständliche Abrechnungen zu ermöglichen, um sinnvoll Energie zu sparen und Nachzahlungen zu vermeiden.
Weitere Informationen unter www.comgy.io.

KIWI ist das schlüssellose Zugangssystem für Haus- und Wohnungstüren von Mehrfamilienhäusern. Über 120.000 Wohneinheiten sind an die KIWI-Infrastruktur angeschlossen und mehr als 600 Wohnungsunternehmen gehören zu den KIWI-Kunden. Das in 2012 gegründete Unternehmen wird von Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Hannah Nöthig geführt.
Weitere Informationen auf www.kiwi.ki.

Simplifa, ein Berliner PropTech, das mithilfe von Smart-Building- sowie Internet-of-Things-Technologien Immobilieneigentümern einen Rundum-Service im Bereich Aufzugsmanagement anbietet.
Mit einer digitalen Serviceplattform zur Aufzugsüberwachung strukturiert, optimiert und betreut Simplifa Aufzugsportfolios und positioniert sich als übergeordnete, neutrale Schnittstelle zwischen den Vertretern der Eigentümer von Aufzugsanlagen und den Aufzugservicegesellschaften. Geschäftsführer und Gründer Ludwig von Busse und Hubertus von Schierstaedt haben das Unternhemen 2013 gegründet.
Weitere Informationen auf www.simplifa.de.

 

Panel Talk Referenten

Aedif.ion: TBC

Comgy: TBC

Simplifa GmbH: Ludwig von Busse

KIWI.KI: Karsten Nölling

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Alexander Ubach-Utermöhl               Sarah Maria Schlesinger

Managing Director                               Managing Director

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