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Expertenbeitrag

Construction Intelligence: Deshalb brauchen wir Daten am Bau by Capmo GmbH

By Expertenbeitrag No Comments

Die Go-To-Währung im 21.Jahrhundert ist weder der Euro noch der Dollar. Die begehrtesten
aller Tauschgüter sind Daten. Erhoben werden die Informationen zu Personen, Prozessen
und Projekten an jeder Ecke. Nahezu alle Industrien machen sich das Gold des 21.
Jahrhunderts zu Nutze. Mit einer Ausnahme: die Bau- und Immobilienwirtschaft lässt ihre
Daten wie eh und je in Ordnern schlummern. Auch wenn die Bauindustrie weltweit zu den
größten und wichtigsten zählt, werden Entscheidungen im durchschnittlichen Unternehmen
auf Basis von Gefühlslagen und Erfahrungswerten gefällt. Und das obwohl auf den zig
Millionen Projekten täglich Unmengen von Daten erzeugt werden. Daten die helfen könnten,
das Produktivitätsproblem der Branche zu lösen und Bauprojekte termin- und kosteneffizient
abzuschließen. Construction Intelligence ist ein Ansatz, der dem ein Ende bereiten soll. Und
Capmo eine Software, die Construction Intelligence ermöglicht.
Die Bau- und Immobilienbranche ist digitales Schlusslicht
Wer die Bau- und Immobilienbranche im internationalen Digitalisierungsindex sucht, muss
seinen Blick ans Ende der Liste richten. Trotz eines Anteils von knapp 15% am globalen BIP
zählen die Industrien zu den digitalen Schlusslichtern. Sieht man sich die Branche genauer
an, so finden sich durchaus Argumente, die dieses Versäumnis erklären. So ist es aufgrund
der immensen Fragmentierung der Branche kein leichtes Spiel, neue Standards und
Prozesse zu etablieren. Darüber hinaus mangelt es Bau- und Immobilienunternehmen nicht
an Nachfrage, sodass sich der Optimierungsdrang in Grenzen hält. Nichtsdestotrotz: Die
Corona-Krise hat einmal mehr bewiesen, dass sich die Uhren heute schneller drehen denn
je. Und Stillstand Rückschritt ist.
Dass über 93% der Studienteilnehmer des Deutscher Industrie- und Handelskammertags
angaben, dass die Digitalisierung die Gesamtheit der Prozesse in der Bauindustrie
beeinflussen werden, zeigt: Viele Unternehmer haben die Relevanz der digitalen
Transformation am Bau bereits erkannt. Jetzt gilt es, den Schritt vom Bewusstsein zur
Umsetzung zu wagen und die digitale Transformation zu meistern. Die
Unternehmensberatung Roland Berger hat hierfür vier Hebel identifiziert: Neben der
Automatisierung von Prozessen und der Bereitstellung digitaler Zugänge sowie Netzwerke,
zählt zu diesen die Arbeit mit digitalen Daten. Praktischerweise gibt es in der Baubranche
hiervon jede Menge. Sie werden nur nicht genutzt.
Die Daten sind da – sie müssen nur genutzt werden
Um mit digitalen Daten arbeiten zu können, müssen zunächst Daten gesammelt werden. In
der Bau- und Immobilienbranche geschieht dies täglich. Und zwar nicht zu knapp. Da die
Baudokumentation und -überwachung feste Bestandteile von Bauleistungen sind, liegt die
Datensammlung in der Natur eines jeden Bauprojekts. Mit zunehmender Komplexität von
Bauprojekten, explodierenden Bauvolumina und neuen Anforderungsbereichen erfährt die
Datenmenge am Bau ein stetiges Wachstum. Das einzige Problem: Aktuell geschieht dies
ohne Struktur und mit viel Papier. Mit der wachsenden Komplexität leidet die Industrie immer
mehr unter der schlechten Zusammenarbeit, den papierbasierten Systemen und
unorganisierten Daten. Dazu kommt der Fachkräftemangel, der Unternehmen der Bau- und
Immobilienbranche zu einer effizienteren Arbeitsweise zwingt. Was passiert, wenn dies
misslingt, sehen wir regelmäßig anhand der zahlreichen Projekte, die zu spät und oder zu
teuer fertiggestellt werden.
Um für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewappnet zu sein, muss die Bau- und
Immobilienbranche Wege finden, auf das zunehmende Wachstum zu reagieren. Die
Sammlung von Daten war und ist schon immer wichtiges Element in der Bau- und
Immobilienbranche. Anders als noch vor 50 Jahren verfügen Unternehmen heute aber über
Mittel und Wege, um diese Daten strukturiert zu sammeln und zu analysieren. Das bedeutet:
Bauchgefühl mit datenbasierten Prozessen zu ersetzen und Construction Intelligence ins
Unternehmen zu integrieren.
Digitale Prozesse ermöglichen Construction Intelligence
Bevor Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche intelligente Rückschlüsse aus Daten
ziehen können, müssen diese in Form gebracht werden. Digitale Prozesse leisten dies,
indem sie eine strukturierte Datenaufnahme und -speicherung sicherstellen. Anstatt mit
Papierplänen wird auf digitalen Baustellen mit digitalen Dokumenten in der Cloud gearbeitet,
die für alle am Bau beteiligten griffbereit sind und eine Zusammenarbeit in Echtzeit
ermöglichen. Budgetierung und Planung können dank der verfügbaren Optionen der
Datenvisualisierung und -simulation mit größerer Genauigkeit durchgeführt werden.
Informationen müssen nicht mehr händisch dokumentiert und anschließend auf den PC
übertragen werden, sondern können direkt vor Ort vollständig und automatisiert
aufgenommen werden.
In der Theorie stünde der Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche somit nichts im
Weg. In der Praxis jedoch warten Traditionen und die Liebe zur Gewohnheit als starke
Gegner. Mit Capmo entwickeln wir deshalb eine digitale Lösung für die Bau- und
Immobilienbranche, die so einfach wie effektiv, so intuitiv wie intelligent ist und Firmen
genau dort abholen, wo sie gerade stehen: Am Beginn einer neuen Ära – der digitalen
Zukunft am Bau.

Capmo schafft Basis für digitales Bauen
Capmo ist die intuitivste Software am Markt, die den Funktionsumfang etablierter Anbieter
mit der Benutzerfreundlichkeit moderner Lösungen vereint. Dank der Digitalisierung von
Dokumenten in der Cloud und der dezentralen Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglicht
Capmo eine nahtlose Datensynchronisation zwischen den verschiedenen Punkten des
Vorkonstruktions- und Konstruktionsprozesses. Bei minimalem Aufwand befähigt die App
Fachkräfte am Bau, Daten im Arbeitsablauf zu sammeln, strukturiert zu speichern und in
Erkenntnisse zu übersetzen. So schafft die App ein klareres und transparenteres
Verständnis des Status und Fortschritts eines Projekts und gewährleistet eine genaue
Berichterstattung. Indem Capmo für mehr Transparenz im Bauablauf sorgt, hilft die App
außerdem, die Zusammenarbeit aller am Bau beteiligten zu verbessern und
Missverständnissen vorzubeugen. So können schließlich Verzögerungen vermieden und die
Effizienz sowie die Produktivität im Projektfortschritt wie auch im Management gesteigert
werden. Das kann Construction Intelligence. Und das kann Capmo.


Auf dem Weg in Richtung Big Data
Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Bau- und Immobilienbranche wird schnell klar:
Die Relevanz von Daten steigt – und damit auch die Notwendigkeit digitaler Prozesse am
Bau. Denn mit dem Fortschritt der Baubranche geht auch ein Generationswechsel einher.
Junge Fachkräfte reifen heran und beginnen, sich im Management zu etablieren. Werte und
Technologieverständnis ändern sich und so auch die Gewichtung der Datenerfassung und
-analyse. Erfahrung ist nicht mehr die begehrteste Anforderung, stattdessen ist es die
Fähigkeit, Daten strukturiert zu erfassen und sie so anzuwenden, dass sie die Kluft und das
Verständnis zwischen den zahlreichen in der Industrie beteiligten Gruppen überbrücken.
Modern zu bauen heißt in der Zukunft datenbasiert zu bauen. Und deshalb sollten
Unternehmen besser heute als morgen die Idee der Construction Intelligence in die eigenen
Prozesse integrieren. Denn wer digitalisiert, der expandiert.


Über Capmo
Capmo ist die ganzheitliche Software für Unternehmen der Bauindustrie. Mit der
cloud-basierten Lösung können Architekten, Bauleiter, Ingenieure Bau-und Subunternehmer
sämtliche Prozesse auf der Baustelle sowie im Büro digital erfassen, steuern und
koordinieren. Mit verknüpfter Mobile und Web App ermöglicht Capmo eine reibungslose
Zusammenarbeit in Echtzeit und liefert datenbasierte Handlungsempfehlungen für effizientes
und ressourcensparendes Bauen. Das moderne Baustellen-Betriebssystem befreit
Fachleute am Bau von lästigem Papierkram sowie administrativen Aufgaben, sodass diese
sich auf die wichtigen Dinge und den erfolgreichen Abschluss ihres Projekts konzentrieren
können.
Der Software-Anbieter mit Sitz München wurde 2018 von den CDTM-Absolventen Dr.-Ing.
Patrick Christ, Florian Biller, Florian Ettlinger und Sebastian Schlecht gegründet. Mehrere
hundert Kunden in Europa bauen bereits auf die digitale Lösung von Capmo und setzen mit
der Software weit über 5000 Projekte datenbasiert um.

Autor: Dr.-Ing. Patrick Christ

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Die Umsetzung der neuen EED-Richtlinie – Mit automatisierten Fernablesungen Verbraucher transparent und verständlich informieren by Comgy GmbH

By Expertenbeitrag No Comments

Was sich hinter dem Schlagwort EED verbirgt, was es für die Wohnungswirtschaft bedeutet und welche Chancen die neue Auflage gleichzeitig bietet.

 Die Energieeffizienz-Richtlinie

Die Novelle der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (Energy Efficiency Directive, kurz EED) schreibt es verbindlich vor: Ab dem 25.10.2020 beginnt die Übergangsphase, um Mieter mindestens monatlich über ihren Energieverbrauch zu informieren. Grund ist das große Energiesparpotenzial, das im Wärmeverbrauch im Gebäudesektor liegt. So fällt gut ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs Deutschlands beim Heizen und bei der Warmwassererwärmung an. Zudem zeigen zahlreiche Studien für die in Deutschland praktizierte individuelle Heizkostenabrechnung Verbrauchsrückgänge zwischen 15 und 30 Prozent.[1] Ergeben sich die Kosten jedes Nutzers aus seinem Verbrauch, so steigt der individuelle Anreiz, diesen zu reduzieren. Wird zusätzlich häufiger als einmal im Jahr informiert, sinkt der Energieverbrauch noch weiter – in einem breit angelegten Modellversuch der Deutschen Energie-Agentur dena beispielsweise um weitere 10 Prozent.[2]

Angesichts der gesteckten Klimaziele sowie dem generellen Ziel der Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten baut die Europäische Union auf diesen Effekt und hat mit Inkrafttreten der EED-Novelle Ende 2018 eine sogenannte ‘unterjährige Verbrauchsinformation’ zur Pflicht gemacht. Damit sollen die Mieter künftig transparenter und häufiger über ihren Energieverbrauch informiert werden. Bis zum 25.10.2020 soll dies entsprechend in nationales Recht umgesetzt sein.[3]

 Was bedeutet dies für die Wohnungswirtschaft?

Konkret ist in der EED vorgesehen, dass ab dem 25.10.2020 nur noch fernauslesbare Messtechnik installiert werden darf. Bis zum 01.01.2027 müssen sämtliche Messgeräte fernauslesbar sein. Und ab dem 01.01.2022 müssen alle Verbraucher mit fernauslesbarer Messtechnik monatlich eine Verbrauchsinformation erhalten. Für Geräte, die manuell ausgelesen werden, gelten Übergangsfristen. Allerdings bedeuten auch die dann geforderten halbjährlichen Verbrauchsinformationen ohne Automation schon einen signifikanten Arbeitsaufwand. Ergo ist die Messdienstbranche gefordert, entsprechende Lösungen für die Wohnungswirtschaft anzubieten.

Messdienst neu gedacht

Die EED ist ein legislativer Treiber für unsere Comgy Mission, die wir bereits vor 3 Jahren definiert haben: transparente und verständliche Heizkostenabrechnungen zu liefern, damit Mieter sinnvoll Energie sparen und letztendlich lästige Nachzahlungen vermeiden können. Dazu haben wir als PropTech im Vergleich zu anderen Messdiensten von Anfang an auf eine vollautomatische stationäre Auslesung aller Zähler per Funk gesetzt – nicht nur die zukünftig geforderten einmal pro Monat, sondern bereits jetzt tagesaktuell.

Diese Werte gilt es selbstverständlich so zu präsentieren, dass der Verbraucher auch einen Mehrwert daraus ziehen kann. Comgy setzt dafür auf online abrufbare Verbrauchsübersichten, die flexibel in bestehende Apps oder Mieterportale integriert werden können oder als eigenständige Web- oder Mobile-Applikation verfügbar sind. Sowie alternativ auch als PDF, welches per E-Mail oder Post versendet werden kann. Dabei belassen wir es nicht bei Balkendiagrammen für Verbräuche in Kilowattstunden und Litern, sondern integrieren direkt Kostenschätzungen, um Mietern ihr Verbrauchsverhalten in Euros ersichtlich zu machen. Das ist in unseren Augen die Zukunft, die wir mit unserer Lösung bereits heute ermöglichen.

 

Positive Nebeneffekte der monatlichen Verbrauchsinformation

Eine vollautomatische Fernauslesung von Zählern ermöglicht nicht nur kontinuierliche monatliche Verbrauchsinformation. Sie lässt auch sämtliche physische Ablesetermine – wie zum Beispiel bei Mieterwechseln – der Vergangenheit angehören und reduziert damit den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Verbrauchsfresser vom System automatisch identifiziert werden und so direkt gegengesteuert werden kann. Typische Beispiele sind die Früherkennung einer laufenden Toilettenspülung oder einer Wasserleckage, bei der die Kosten in signifikante Höhen schnellen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behoben werden (2,3 Mrd Volkswirtschaftlicher Schaden in Deutschland pro Jahr).[4] Eine automatisierte Verbrauchsmessung ermöglicht darüber hinaus ein fortlaufendes CO2-Monitoring, welches den CO2-Fußabdruck des Gebäudes erstellt, überwacht und die Grundlage für Optimierung darstellt. Davon profitiert die Umwelt und das Nachhaltigkeitsrating der Immobilie.

Somit agiert die EED-Richtlinie letztendlich als Treiber für eine fortschreitende Digitalisierung des Gebäudes, von der Mieter, Verwalter und Vermieter gleichermaßen profitieren können. Comgy hilft dabei bereits heute, die richtigen Schritte für Morgen zu gehen.

 

Ruben Haas, CEO und Co-Founder Comgy GmbH

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre sammelte Ruben Haas zunächst Erfahrungen im Private Equity bei Waterland PE, bevor er seine Leidenschaft für das Unternehmertum entdeckte. Neben Firmengründungen im Bildungssektor und Bereich Mobile Apps war Ruben Mitgründer des Startup-Inkubators IONIQ. Seit 2017 ist er CEO von Comgy.

Comgy GmbH – Messdienst kann mehr

Comgy ist ein Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft. Durch innovative Soft- und Hardwareentwicklungen entlang digitaler Prozesse schafft Comgy mehr Transparenz, Geschwindigkeit sowie Kostenersparnisse bei der Messung, Visualisierung und Abrechnung von Energieverbräuchen. Davon profitieren Mieter, Verwaltungen und Eigentümer gleichermaßen.

[1] Quelle: Europäischer Verein zur verbrauchsabhängigen Energiekostenabrechnung – e.V. (E.V.V.E.): “Saving potentials energy cost allocation – available international studies” http://www.evve.com/files/20160822_studies_overview.pdf (11.08.2020)
[2] Quelle: Dr. Ina Renz, Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU), Georg Vogt, empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung mbH: “ICT instruments in multi-apartment buildings: Efficiency and effects on energy consumption behaviour” https://www.eceee.org/library/conference_proceedings/eceee_Summer_Studies/2015/9-dynamics-of-consumption/ict-instruments-in-multi-apartment-buildings-efficiency-and-effects-on-energy-consumption-behaviour (11.08.2020)

[3] Für Deutschland wird sich eine leichte Verzögerung ergeben, da die Novellierung der Heizkostenverordnung am neuen Gebäudeenergiegesetz hängt. Letzteres wurde Anfang Juli auch vom Bundesrat verabschiedet, so dass der Weg nun frei ist.

[4] Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft: “Alle 30 Sekun­den ein Lei­tungs­was­ser­scha­den in Deutsch­land”
https://www.gdv.de/de/themen/news/alle-30-sekunden-ein-leitungswasserschaden-in-deutschland-11990 (11.08.2020)

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Integrierte, digitale Zutrittskontrolle by BlueID GmbH

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Übernehmen Sie die volle Kontrolle.

Sparen Sie Zeit und Geld durch die Integration mit BlueID’s digitaler Zutrittskontrolle.

Eine Entscheidung für den falschen Anbieter der Zutrittskontrolle kann den Gebäude Management-Prozess schwierig, teuer und letztendlich unwirtschaftlich machen. Es beginnt mit der mühsamen Auswahl des richtigen Schlosses für verschiedene Türen, geht mit der aufwendigen Installation weiter und setzt sich mit der komplexen, teuren Wartung durch externe Fachfirmen fort. Das Verwalten von Schlüsselplänen sowie das Ausgeben und Widerrufen von Schlüsseln kann zeitaufwändig sein, und das Fehlen von Logbüchern hinterlässt Sicherheitslücken. Ein Aspekt, der immer größere Bedeutung bekommt, sind die Integrierbarkeit und das Vernetzen mit anderen Systemen sowie Gebäudemanagement und Lösungen zur Prozessautomation. Nur durch die vollständige Integrierbarkeit mittels APIs und SDKs haben Sie die volle Kontrolle.

BlueID ACCESS® steht für Komfort, Unabhängigkeit und Zuverlässigkeit. Die Installation, der Betrieb und die Wartung Ihrer BlueID Zutrittskontroll-Installation ist nahtlos mit Ihren Systemen integriert. Das gibt Ihnen volle Kontrolle und spart Zeit & Geld. Finden Sie heraus, wie unsere Zutrittskontrolllösung Sie bei der Realisierung Ihres PropTech-Projekts unterstützen kann.

 Sicher, digital, mühelos und bequem. So sollte Ihre Zutrittskontrolle sein.

Die BlueID ACCESS®-Lösung bietet eine Zutrittskontrolllösung mit digitalen Schlüsseln, welche PropTech und Gebäudeeigentümer in ihre digitale Lösung und Gebäude integrieren können. Umfangreiche APIs und SDKs garantieren eine einfache Integration in Backends und mobile Apps, sowie Zugriff auf ein System für Mieterverwaltung mit gebrauchsfertiger Schloss-Hardware von etablierten deutschen Herstellern wie Uhlmann & Zacher und Südmetall.

BlueID ACCESS® ist eine Komplettlösung für alle Türen in Ihrem Gebäude. Unsere einzigartige Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit begleiten Sie bei der Planung, Ausführung und Wartung Ihrer Zutrittskontrolle und garantieren höchste Zuverlässigkeit Ihres Gebäudemanagementsystem.

Einfache Installation. Unsere verschiedenen Schloss-Lösungen decken alle Anwendungsszenarien ab. Für die einfache Installation durch Ihr Fachpersonal oder Selbst-Installation stellen wir unsere BlueID Lock Admin App zur Verfügung, mit der vorkonfigurierte Schlösser einer Tür zugeordnet und im Backend aktiviert werden.

Einfache Integration. BlueID ACCESS kann nahtlos in Ihre vorhandene Software integriert werden: Erstellen Sie mit unserem mobilen SDK Ihre eigene Endnutzer App im eigenen Design, verwalten Sie Zutrittsberechtigungen und Mandaten in Ihrem Backend durch unsere offenen APIs. Zudem können Sie BlueID NFC-Karten und -Fobs als zusätzliches Identifikationsmedium und mit unserer dedizierten BlueID Token Writer App jederzeit selber beschreiben.

Einfach zu bedienen. Der Gebäudemanager kann Zugriffsrechte sofort hinzufügen oder entziehen, den Zugriff für Servicepersonal zu bestimmten Zeitfenstern ermöglichen und auf Logbücher aller Schlösser über die BlueID Lock Admin App zugreifen. Die Endbenutzer müssen lediglich die Einladung durch den Gebäudemanager annehmen und eine App herunterladen. Und schon ist das Smartphone zum digitalen Schlüsselbund geworden.

Einfache Wartung. Mit der BlueID Lock Admin App können Wartungs- und Supportfälle einfach bearbeitet werden. Das System informiert Sie, sobald die Batterie ausgetauscht werden muss, woraufhin Sie per Klick in der App den Batteriewechsel oder die Demontage des Schlosses durchführen können. Darüber hinaus ermöglicht die App, die Firmware des Schlosses zu aktualisieren, Informationen über das Schloss)abzurufen, sowie Logbücher auszulesen und diese zu Analysezwecken zu versenden.

Digitale Zutrittskontrolle für Baucontainer und Baustellen

BlueID x akii

Foto: akii

akii nutzt BlueID’s APIs für ihren intelligenten Schlüsselbund für die Baustelle

akii bietet eine Zutrittsverwaltung für Baustellen in einer App.

 Herausforderungen. Akii suchte nach einer Lösung, mit der sich alle Aspekte der Zutrittskontrolle von einem Mobilgerät, wie einem Smartphone oder Tablet, verwalten lassen. Darüber hinaus sollte die Verwaltung aus der Ferne möglich sein, sodass keine persönliche Interaktion mit dem Nutzer erforderlich ist. Eine Anforderung, welche in Zeiten von Covid-19 wichtiger als je zuvor erscheint.

Darüber hinaus stellt das Umfeld einer Baustelle besonders hohe Anforderungen an die von akii vermietete Gegenstände wie Baucontainer. Daher kam nur der Einsatz äußerst robuster Schlösser in Frage, welche der Nutzung durch wechselnde Arbeitergruppen, versehentlichen Stößen durch schwere Gerätschaften und schwierigen Witterungsbedingungen widerstehen können.

Ferner arbeiten unterschiedliche Firmen nacheinander an bestimmten Bereichen des Gebäudes. Akii musste daher eine Lösung finden, die es erlaubt, die Zutrittsrechte der Handwerker und Bauarbeiter zeitlich zu beschränken. Sobald ein Arbeitsschritt abgeschlossen ist, kann die zuständige Firma den Raum verschließen, sodass Diebstähle und Beschädigungen durch Dritte vermieden werden.

Lösung. Für akii war es ausschlaggebend, dass die Verwaltung der Nutzer und Schlösser von einem Mobilgerät direkt auf der Baustelle erfolgen kann. Durch die offenen APIs von BlueID ließ sich die Verwaltungslogik des BlueID Backends problemlos in die akii App integrieren. Ein eingeloggter Admin kann somit Nutzer in die App einladen, verwalten und zum (zeitlich beschränkten) Zutritt berechtigen. Dadurch wird die zeitintensive Über- und Rückgabe von Schlüsseln überflüssig, denn Zutrittsberechtigungen lassen sich ab sofort von überall aus und ohne persönlichen Kontakt ausstellen und entziehen.

Es lag auf der Hand, dass im Baustellenbereich nur die robusteste Schlosshardware zum Einsatz kommen kann. Der bereits von BlueID integrierte elektronische Zylinder von Uhlmann & Zacher erfüllt genau diese Bedingungen. Zudem lässt er sich in ein mechanisches Vorhangschloss einbauen, womit sich Container und Aufbewahrungsboxen für Werkzeug und wertvolle Baumaterialien sicher verschließen lassen. Damit wird auch deren Übergabe erleichtert, da keine persönliche Interaktion notwendig ist, wodurch letztlich Zeit und Kosten gespart werden. Die physische Installation der batteriebetriebenen Zylinder ist spielend einfach, da keine Verkabelung notwendig ist. Alle notwendigen Wartungsarbeiten und Firmware Updates sollen zukünftig bequem mit der akii-App durchgeführt werden, die auf das BlueID SDK und die APIs zugreift. Dadurch werden zusätzliche Geräte und Schlüsselkarten überflüssig.

Digitale Zutrittskontrolle als fester Bestandteil digitaler Gebäude

BlueID x Sensorberg

Foto: Sensorberg

In Zusammenarbeit mit BlueID bietet Sensorberg die ideale Lösung für die Ausstattung neuer Standorte mit lokalen IT-Infrastrukturen.

Sensorberg vereint Gebäudesysteme auf einer Plattform.

 Herausforderungen. Um einen digital gesteuerten Zutritt zu ermöglichen, installiert Sensorberg in Gebäuden des Endkunden sogenannten „Access Hubs“- spezielle, intelligente Kontakt- und Verbindungspunkte, welche Eingangs- und Bürotüren zum Backend-System verbinden, wo die Verwaltungssoftware und eine Datenbank mit Informationen über Benutzer (auch anonymisiert), Türen und Zugriffsrechten legen.

Da die Arten von Büroräumen und Türen in Bürogebäuden und Coworking Spaces sich oft stark voneinander unterscheiden, wurden eine Vielzahl kompatibler Schließzylinder und Türgriffe umgesetzt. In der Tat spielte insbesondere die Art des Zylinders eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der richtigen Lösung für das digitale Building Management.

Neben mechanischen Zylindern hat Sensorberg sein Produkt erweitert und das Portfolio umfasst eine Reihe möglicher Anwendungen, einschließlich der drahtlosen und digitalen Steuerung der zahlreichen Schließzylinder. Sie suchten daher nach einer effizienten und flexiblen Zutrittskontrolllösung, welche gut zu ihren hohen Sicherheitsstandards als auch zu ihren Benutzererfahrung passen würde.

Lösung. Sensorberg arbeitet ständig an der Weiterentwicklung der Hardware und Software durch neue Systemintegrationen. In Bezug auf das digitale Autorisierungsmanagement bietet BlueID eine äußerst effiziente Lösung, mit der das Anwendungsspektrum des Produkts erweitet werden kann.

Sensorbergs CEO, Stefan Scheuerle, bestätigt: „Für uns ist es von größter Bedeutung, dass die Sicherheitsstandards von BlueID genauso hoch sind wie bei uns. Ihre Lösung stellt sicher, dass die mobile Authentifizierung der Benutzer vollständig End-to-End verschlüsselt ist, sowie mit dem sichersten PKI-Standard erfolgt. Darüber hinaus muss der Benutzer nicht online sein, um Türen sicher zu öffnen. Sollte eine Internetverbindung nicht verfügbar sein, ist der Zugriff auch offline möglich. Sowohl per Telefon, als auch über eine spezielle Zugangskarte.“

Philipp Spangenberg, CEO von BlueID, fügte hinzu: „Eine Kombination aus unserer Cloud-basierten Zugriffskontrolle und der die von Sensorberg angebotenen Dienstleistungen sind die ideale Lösung für die Ausstattung neuer Standorte mit lokalen IT-Infrastrukturen, die so wenig Aufwand wie möglich und gleichzeitig den höchstmöglichen Sicherheitsstandards erfordern.“ Die in Berlin ansässigen Coworking Space-Anbieter, St. Oberholz und Unicorn, sind die erste Kunden, die Sensorberg-BlueID-Komponenten verwenden.

Autor

Philipp P. Spangenberg verantwortet als BlueIDs Geschäftsführer die Bereiche langfristige Unternehmens-Entwicklung, strategische Kunden-Projekte sowie Investor-Relations. Als Experte für Mobile Security, mobile Apps und Verschlüsselungssysteme berät er zudem große Automotive- und IT-Unternehmen.

Foto: BlueID GmbH

 

Über BlueID

Die BlueID ACCESS®-Lösung bietet eine Zutrittskontrolllösung mit digitalen Schlüsseln, welche Proptech und Asset Owners in ihr Produkt sowie Gebäude integrieren. Umfangreiche APIs und SDKs garantieren eine einfache Integration in Backends und Apps, sowie sehr zuverlässige, offline-fähige Schloss-Hardware für jede Anwendung.

Du suchst Impulse zur zukünftigen Ausrichtungen Deines Verantwortungsbereichs? Oder neue Umsatzmöglichkeiten?

Profitiere vom Netzwerken, gezielten PropTech Scouting oder aktiven Digitalisierungs-Begleitung bei blackprint Booster!

Mehr von den Experten für die digitale Immobilienbranche:

             

Alexander Ubach-Utermöhl               Sarah Maria Schlesinger

Managing Director                               Managing Director

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Tokenisierung von Immobilien – Disruptiert die Blockchain die Immobilientransaktion oder ist sie nur ein nettes Spielzeug by Bloxxter GmbH

By Expertenbeitrag No Comments

In den letzten Jahren gab es keine Diskussion über neue Technologien, ohne dass neben Künstlicher Intelligenz auch das Stichwort Blockchain fiel. Und dennoch ist das Thema für viele Marktteilnehmer sehr abstrakt, denn das Wissen ist oft eher rudimentär und konkrete Anwendungsfälle sind so selten, wie das Stichwort oft fällt.

Missverständnisse und falsche Erwartungen

Laien antworten auf die Frage was Blockchain ist, oft etwas wie „irgendwas mit Bitcoin“. Das ist genauso richtig wie auf die Frage „was macht SAP“ zu antworten „irgendwas mit Gummibärchen“ – denn Haribo nutzt zwar SAP als zentrales IT System, aber SAP liefert eben eine Technologie, die universell, u.a. für Haribo einsetzbar ist. Und Bitcoin nutzt die Blockchain – oder Distributed Ledger Technologie – eben auch, um Transaktionen transparent aufzuzeichnen. Aber es ist eben nur eine von vielen möglichen Anwendungen für diese Technologie.

Von Fachleuten kommen auf die Frage was „die Blockchain“ ist, eher abstrakte Antworten, wie „Blockchain ist eine dezentrale Datenbank“ oder „ein dezentrales Protokoll für Transaktionen, die auf der Blockchain erfasst werden.“ Übersetzt bedeutet das, dass die Datenbank (bzw. in der Blockchain-Welt „das Protokoll“) nicht auf einem einzelnen Server liegt, sondern eben dezentral über viele Computer (so genannte Nodes) verteilt ist.

Die Blockchain-Technologie ist also genauso wie SAP keine Geschäftsmodell, sondern ein Mittel zum Zweck: In diesem Fall eine Technologie zur fälschungssicheren und transparenten Aufzeichnung von Transaktionen. Die Blockchain heißt Blockchain, weil die Transaktionen in sogenannten Blöcken protokolliert werden. Dabei besteht ein Block aus der gesamten Transaktionshistorie der jeweiligen Blockchain in Form einer Prüfsumme des vorhergehenden Blocks und einer Prüfsumme der gesamten Kette.

Transaktionen können zum Beispiel Zahlungen sein, aber auch jede andere Art von Information wie Abschluss von Verträgen oder Übertragung von Wertpapieren. Diese Transaktionen können jederzeit nachvollzogen werden, da sie in einem öffentlichen Register aufgeführt sind.

In den letzten drei Jahren sind dutzende Geschäftsmodelle mit Blockchain-Bezug in der Immobilienwirtschaft aus dem Boden geschossen. Wirklich belastbare Geschäftsmodelle waren kaum dabei. Was ist also dran an dem Hype um diese Technologie?

Der Gartner Hype Cycle verbildlicht den Stand der Technologie. Die meisten Anwendungsfälle und Geschäftsmodelle werden die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Aber nach der Phase der Desillusionierung werden sich die relevanten Modelle herauskristallisieren.

Aber welche Anwendungsfälle der Technologie werden sich denn nun in naher Zukunft durchsetzen?

 In der Gartner 2019 CIO Agenda Survey gaben 60% der befragten CIOs an, dass sie in den nächsten drei Jahren eine Einführung von Blockchain-technologiebasierten Anwendungen erwarten.
Blockchain werde sich vor allem in Schlüsselbereichen der Bank- und Investitionsdienstleistungen durchsetzen. Insbesondere werde die Akzeptanz von digitalen Token zunehmen. Allerdings müsse jedoch noch beträchtliche Arbeit in nicht technologiebezogene Themen wie Standards und Regulierungsrahmen investiert werden, um ein Plateau der Produktivität zu erreichen – den Punkt, an dem die allgemeine Akzeptanz in dieser Branche einsetzt.

In der Immobilienwirtschaft werden unseres Erachtens zwei Themen zu den frühen Anwendungsfällen gehören, die sich durchsetzen.

  1. Tokenisierung von Immobilien

Optimisten glauben, dass Immobilien-Transaktionen in Zukunft überwiegend digital, zum Beispiel mittels so genannter Security Token – digitaler Wertpapiere – abgewickelt werden.

Allerdings ist eine Verkörperung von Eigenkapital bisher nach deutschem Recht unmöglich. Bei allen bisherigen Security Token-Offerings in Deutschland handelt es sich demnach um die Emission von qualifiziert nachrangigen Inhaberschuldverschreibungen. Zwar kann die Schuldverschreibung wirtschaftlich wie Eigenkapital ausgestattet sein, das Eigentum repräsentiert sie aber nicht. Die Tokenisierung von Assets ermöglicht es dabei nicht nur, eine Immobilie in Gänze zu veräußern, sondern eine Art Immobilienbruchteilseigentum. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Durch die Kleinteiligkeit wird die Anlageklasse einer breiteren Anlegerschicht zugänglich gemacht und die Transaktionskosten werden verringert.

Diese Inhaberschuldverschreibungen sind auch in tokenisierter Form ohne weiteres handel- und übertragbar. Immobilien-Token können grundsätzlich über digitale Börsen zu Transaktionskosten unter 0,10 EUR gehandelt werden und es gibt praktisch keine Mindest-Investitionen. Übertragen wird der entsprechende Token als Träger der Zahlungsansprüche. Allerdings existieren bisher in Europa keine Börsen, die Security Tokens handeln dürfen.

Ehrlicherweise muss man konstatieren, dass der Mehrwert der Tokenisierung heute noch nicht vollständig realisierbar ist. Und dennoch erscheint es sinnvoll, sich mit den Möglichkeiten zu beschäftigen. Innerhalb der kommenden 12-24 Monate wird es regulierte Börsen in Europa geben, so wie es sie in USA und Asien bereits heute gibt. In Verbindung mit diesen erschließen Security Token eine neue Anlegerschicht. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahren auch die Tokenisierung von heute urkundenpflichtigen Wertpapieren, wie Aktien möglich werden. Dann verbindet das Digitale Wertpapier die Vorteile der Eigenkapitalstellung in einem Immobilien-SPV mit kleinstmöglichen Investitionsbeträgen und diversen Kapitalstrukturen mit und ohne Stimmrechte.

  1. Grundbuch

Bei Kauf eines Grundstücks wird der Eigentümer entweder in einem zentralen Register (z.B. Grundbuch) oder in einer Urkunde eingetragen (USA). Im letztgenannten Fall wird die Information der Urkunde in der Blockchain abgelegt. Für jeden ist über den öffentlichen Schlüssel ersichtlich, wer der Inhaber der Urkunde ist. Mit dem privaten Schlüssel kann der Käufer die Urkunde an andere übertragen. Kryptographische Verschlüsselungen der in der Datenbank gespeicherten Transaktionen führen dabei dazu, dass die Datenbank mit heutiger Technologie de facto nicht zu manipulieren oder zu hacken ist. Insbesondere da jeder Node eine vollständige Kopie der Blockchain lokal gespeichert hat. Eine Manipulation der Blockchain müsste also zeitgleich über alle gespeicherten Blöcke auf allen lokalen Rechnern erfolgen. Eine Übertragung des Eigentums erfolgt dadurch rechtssicher, transparent und einfach.

Bei funktionierenden Grundbuchsystemen kann diese Technologie ebenso helfen. Jede Veränderung des Grundbuchs bedingt einen nicht unerheblichen bürokratischen Akt und ist gesetzlich in der Grundbuchordnung klar geregelt. Ein Eigentumswechsel ist nur vor einem Notar möglich (§ 311 b Bürgerliches Gesetzbuch). Dies dient zunächst dem Schutz der Vertragsparteien, stellt aber auch sicher, dass der Eigentumswechsel ordnungsgemäß stattfindet. In logischer Konsequenz ist eine Immobilientransaktion mithin nicht nur kostspielig, sondern auch zeitaufwendig. Die Blockchain-Technologie würde es ermöglichen, dass z.B. im ersten Schritt alle Notare oder beteiligten Banken ohne Mithilfe des Grundbuchamts Änderungen direkt vornehmen könnten und damit Kosten und Zeitaufwand nennenswert reduzieren könnten.  So führt Schweden ein Projekt durch, das die Blockchain-Technologie für das Landregister nutzbar macht. Basis ist eine private Blockchain, an der die Landregistrierungsbehörde und ausgewählte „trusted partners“ wie Banken oder Makler beteiligt sind, die in Schweden auch notarielle Funktionen übernehmen.

Ausblick

In fernerer Zukunft könnte sich die Tokenisierung auch auf die Immobilie an sich ausweiten. Denn es ist denkbar, dass die grundbuchrechtliche Handhabung und damit die Übertragbarkeit von Immobilien durch die Blockchain voll digitalisiert wird und somit eine gänzlich neue Form eines Markplatzes für Immobilien entsteht.

Autor: Marc Drießen ist CEO und Co-Founder von Bloxxter. Er hat über 20 Jahre Erfahrung in der Immobilienfondsbranche. Vor der Gründung von Bloxxter war er Geschäftsführer bei HANSAINVEST. Zuvor war er Geschäftsführer und Vorstand verschiedener Asset Manager.

 

 

 

Nachhaltigkeit als digitales Upgrade – Wie Gebäude mit kollaborativen Systemen unmittelbar nachhaltiger werden by Aedifion GmbH

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Fakt ist: Gebäude sind verschwenderische Ökosysteme. Das ist inzwischen durch zahlreiche Studien belegt. Dementsprechend rückt die Effizienz von Immobilien zunehmend in den Fokus der internationalen PropTech-Szene, denn: Bei genauerer Betrachtung der verschiedenen Gewerke offenbaren sich ungeahnte Tiefen des unnötigen Mehrverbrauchs. Allein die Faktoren Energie und Flächenauslastung gelten als hohe Kostentreiber. Doch auch der Einfluss der vorherrschenden Rahmenbedingungen auf die Produktivität der im jeweiligen Gebäude beherbergten Personen hat einen maßgeblichen Einfluss. Verschiedene Studien (MacNaughton et al. 2017, Vaisala 2017) haben gezeigt, dass zum Beispiel die Produktivität von Mitarbeitenden mit zunehmender Raumluftqualität steigt. An jeder einzelnen dieser Ineffizienzen und den darunterliegenden Ursachen könnte man nun individuell ansetzen, um die Nachhaltigkeit von Gebäuden im großen Maßstab zu heben und die hohe Belastung zu senken. Dies geschieht schon heute. Jedoch im Kleinen, vereinzelt und meist durch Beteiligte, die in Ihren jeweiligen Nischen eine Vorreiterrolle einnehmen möchten.
Eine geordnete Kombination dieser Insellösungen, die in der Erreichung ihrer Zielsetzung auch maßgeblich voneinander profitieren könnten, findet allerdings (noch) nicht statt. Doch genau hier können und müssen wir in Anbetracht des Klimawandels, des zunehmenden Kostendrucks und der steigenden Belastung am Arbeitsplatz bereits heute handeln – übergreifend, gemeinschaftlich, kollaborativ. Barrieren einreißen, proprietäre Standards auflösen. Eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zur Kollaboration im gebäudetechnischen Bereich sind proprietäre Standards der etablierten Unternehmen. Vor allem die Big Player der Szene setzen darauf, eigene Standards zu entwickeln, bauen damit jedoch Hürden für Betreibende auf. So werden Stakeholder entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilie dazu gezwungen, für jedes einzelne System spezifische Software einzusetzen und herstellereigene Betriebs- und Wartungsverträge zu unterzeichnen. Es kommt automatisch zum Vendor-Lock-in. So entstehen innerhalb eines Gebäudes kleine, in sich geschlossene Ökosysteme. Denn allein durch unterschiedlichste Kommunikationsprotokolle der eingesetzten Technik kommt es zu beinahe unüberwindbaren Abgrenzungen. Die Folge: Das eigentliche Leistungsvermögen von nachhaltigen, effizienten und intelligenten Gebäuden bleibt unausgeschöpft.
Dabei verfügen moderne Immobilien über ein enormes Potenzial: Der Energieverbrauch könnte mithilfe von kollaborativen Systemen konkret an die aktuelle Nutzung angepasst und damit reduziert werden. Sie könnten die optimale Raumluft liefern, unabhängig davon, ob ein Raum belegt ist oder nicht. Und ein Gebäude könnte mit Drittanbieterdaten wirklich zum Smart Building werden, wenn die einzelnen Gewerke transparent miteinander sprechen würden. Ein offener Standard als integrativer Ansatz sichert die Zukunftsfähigkeit der Immobilie und damit die Wertstabilität des Assets. Schnittstellen als Dreh- und Angelpunkt Was dafür notwendig ist liegt folglich auf der Hand: Die Technik muss miteinander kommunizieren. Es braucht also eine schnittstellenorientierte Entwicklung im Hardware- wie auch im Softwarebereich. Was zunächst simpel klingt, scheitert derzeit vor allem an der Unsicherheit und Verschlossenheit der Anbieter. Etablierte Produkte werden nicht dahingehend geöffnet, dass ein Austausch zwischen den einzelnen Gewerken problemlos möglich ist und einzelne Insellösungen tatsächlich miteinander verbunden werden können. Was in der Softwareentwicklung großer Technologiefirmen bereits seit Jahren Goldstandard ist, ist in der Immobilienbranche und TGA-Industrie noch nicht angekommen: der Ansatz, Funktionen öffentlich verfügbar zu dokumentieren und bereitzustellen, so dass Drittanbieter mit ihren Entwicklungen daran andocken können. Selbst Start-Ups, die die Innovation in der Branche vorantreiben wollen, hadern mit dem Grad der Transparenz ihrer eigenen Lösungen und deren Dokumentation. Was bleibt sind Insellösungen, die das Potenzial der Kollaboration nicht ausschöpfen. Die notwendige Öffnung kann nur gemeinschaftlich erfolgen, die Stärken verschiedener Parteien kombinierend.
Kollaboration statt Insellösungen
Doch es gibt Hoffnung: Im Zuge der Umsetzung von Smart Buildings und bei Interessenverbänden entstehen zunehmend Vereinigungen, die den Status quo der Insellösungen nicht weiter akzeptieren wollen. Stattdessen werden gemeinsam Lösungen erarbeitet bzw. realisiert – nicht nur in der Startup-Szene, sondern auch im heterogenen Feld unserer gesamten Branche. Den Anfang hat im Bereich der TGA bereits 1987 das BACnet-Protokoll gemacht, welches seit 2003 eine eigene ISO-Norm (ISO Norm 16584-5) stellt. Dieses Protokoll ist so ausgelegt, dass es jederzeit erweitert werden kann. Damit stellt es die Grundlage für eine zukunftsfähige Kollaboration. Doch das Potential endet nicht bei der Gebäudeautomation, sondern schließt auch Third-Party-Daten und Applikationen ein, um Gebäude effizienter und vor allem nachhaltiger zu machen.
An der weiteren Öffnung der Insellösungen arbeiten erfolgreiche Zusammenschlüsse, darunter das Projekt „Digitales Gebäude 2020“ (bautec 2020), das Center for Smart Commercial Buildings (RWTH Aachen) sowie die Aachen Building Experts. Darüber hinaus agieren Veranstaltungen wie die REAL PropTech als Brückenbauer zwischen den einzelnen Inseln. Leuchtturmprojekte, wie der cube berlin, zeigen schon heute auf beeindruckende Art und Weise, wie ein „Brain“ einzelne Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette miteinander vernetzen und so einen Mehrwert für alle Interessengruppen stiften kann. Das vor Kurzem an Nuveen übergebene Gebäude am Washingtonplatz in Berlin vereint unter anderem Lösungen von Vossloh-Schwabe, KONE, Kieback+Peter und Dormakaba via Thing-It und liefert darüber hinaus Schnittstellen für weitere, zukünftige Anwendungen.
Smart Building: The future is now
Der Schlüssel zu einer nachhaltigen, smarten Zukunft für Gebäude liegt also in der Zusammenführung sämtlicher Bestandteile des Gebäudes – über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie hinweg. Dies inkludiert neben der Gebäudeleittechnik auch Raumbuchungssysteme, Aufzüge und Rolltreppen, das Asset-Management, Zutrittskontrollsysteme, Zähler, etwaige Ladesäuleninfrastruktur für E-Mobilität und sogar die Vernetzung mehrerer Immobilien miteinander. So kann ein optimaler Quartiersbetrieb – sowohl im energetischen als auch im nutzerzentrischen Kontext –, etabliert und die Gesamtheit von Gebäuden netzdienlich als aktive Prosumentenschaft in das Energiesystem der Zukunft eingebunden werden. Dank einheitlicher Kommunikation, barrierefreier Schnittstellen und bedingungsloser Vernetzung, werden Datensilos aufgebrochen und in einem großen Data Lake
zusammengeführt, der als Basis der weiteren Optimierung dient. Diese Transparenz schafftweitreichende Potenziale im Bestand und im Neubau, heute und morgen – von der Planung
über den Betrieb bis zu Modernisierungsmaßnahmen.
Das alles ist bereits heute möglich, und zwar unmittelbar und unkompliziert per Plug-and-Play- Konnektivität sowie durch IP-basierte Kommunikation, das Zusammenführen einzelner Lösungen über Programmierschnittstellen als Cross-Plattform-Ansatz – und der Zielsetzung, zu kooperieren, statt sich zu verschließen. Dieser Ansatz kann im deutschsprachigen Raum und auch international zu einer erfolgreichen, nutzerorientierten und energieeffizienten Zukunft führen. Es ist entscheidend, dass wir schon heute gemeinsam die Vernetzung der Datenquellen und die Aufbereitung sowie Auswertung dieser enormen Datenmengen ermöglichen. „The Winner who takes it all“ wird das Kollektiv sein.

Autor:
Dr.-Ing. Johannes Peter Fütterer arbeitet seit 2010 daran, die Möglichkeiten de Gebäudeautomation zu nutzen und Gebäude nachhaltig zu optimieren. Am Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen University forschte und promovierte er, bis er 2017 als Mitgründer die aedifion GmbH ins Leben rief. Mit aedifion widmet sich Johannes als Geschäftsführer der Zukunft der Gebäudeautomation – als essenzieller Baustein
der Energiewende.

 

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Daten mit Mehrwert: Warum Projektentwickler und Projektsteuerer ihr Daten jetzt intelligent nutzen sollten by Alasco GmbH

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Je genauer Projektmanager und Projektentwickler über Vorgänge im Projekt sowie äußere Einflussfaktoren Bescheid wissen, desto zielorientierter und vorausschauender handeln sie. Im Detail steckt der größte Wert: Die Erhebung, Speicherung und systematische Auswertung von Projektdaten erhöhen den Projekterfolg. Im stressigen Projektalltag bleibt jedoch wenig Zeit, um Fehlerquellen und Risiken zu identifizieren. Digitale Tools und Prozesse schaffen hier Abhilfe. Sie erleichtern einerseits die dezentrale und moderne Zusammenarbeit im Immobilienprojekt, andererseits ermöglichen sie Projektcontrolling in Echtzeit, um jederzeit auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Als webbasierte Software-Lösung digitalisiert Alasco das Finanzmanagement von Bauprojekten. Die Kombination moderner Workflows und die Vernetzung aller Projektbeteiligten in einer Plattform unterstützt Projektentwickler und Projektsteuerer dabei, jederzeit über den aktuellen Projektstatus inklusive notwendiger Daten und Informationen Bescheid zu wissen.

Unzuverlässige Datengrundlage als Gefahr für das magische Dreieck

Das Wissen um die finanzielle Gesundheit des Projekts ist essentiell für den Projekterfolg. In den Finanzdaten eines Projekts spiegeln sich schließlich seit jeher alle wichtigen Projektinformationen wider: Kosten, Budgets und Nachträge bilden alle Vorgänge im Projekt ab. Jede Planungsänderung oder Verzögerung kann mit einem Eurobetrag beziffert werden. Der Zugriff auf diese Informationen zu jeder Zeit ist daher essentiell für den Projektverantwortlichen. Die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wenig fortgeschritten die Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche großflächig ist.

Egal ob mittelständisches Unternehmen oder Großkonzern, in vielen Unternehmen sind manuelle Controlling-Prozesse, E-Mail-basierte Kommunikation und eine händische Rechnungsfreigabe immer noch präsent. Als zentraler Ablageort von Daten dient in den meisten Fällen eine oder mehrere Tabellenkalkulationen. Projektverantwortliche müssen bei diesem Vorgehen täglich eine oder mehrere Fragen beantworten: Sind die Zahlen aktuell? Stammen die Daten aus der richtigen Quelle? Sind die Daten vergleichbar? Durch den Wechsel von Büro zu Homeoffice hat sich die Lage vielerorts noch verschärft. Plötzlich war der Zugriff auf viele Programme, Daten und Tools durch lokale Installation auf den Firmenrechnern nur noch eingeschränkt möglich. Dieses Problem ist jedoch nicht neu. Lokaler Datenzugriff, fehleranfällige Formeln und statische Tabellen und Medienbrüche erschweren stets die Kollaboration innerhalb eines Projektteams. Falsche Entscheidungen basierend auf einer unzuverlässigen Datengrundlage bringen das magische Dreieck in Gefahr.

 Mit digitalen Tools von der statischen Datenablage zur intelligenten Datenbank

Mithilfe moderner Tools und der Implementierung digitaler Prozesse können diese Risiken umgangen werden. Vorgänge im Projekt anhand konkreter Kennzahlen, sogenannter KPIs, messbar zu machen, ist der erste Schritt – weg von einer reinen Datenablage hin zu einer intelligenten Wissensplattform. Alasco unterstützt Projektentwickler und Projektsteuerer beispielsweise dabei, alle Finanzprozesse im Projekt digital abzubilden. Von der Budgetplanung bis hin zur Rechnungsfreigab werden alle Fianzinformationen aggregiert und in einer zentralen Informationsquelle gespeichert, auf die alle Projektbeteiligten zu jederzeit und von überall aus Zugriff haben. Aggregation, Struktur und Analyse machen Projektdaten vergleichbar, so werden Verbesserungs- und Lernprozesse im Projektteam etabliert und eine projektinterne, transparente Datenbank aufgebaut, die bei zukünftigen Projekten als Benchmark dienen kann. Essenzielles Wissen wird von einem Projekt auf das nächste transferiert. Projektentwickler und Projektsteuerer, die den Mehrwert dieser gesammelten Daten für sich nutzen, investieren so in die eigene Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität.

 Mit digitalem Projektmanagement zu mehr Projekterfolg

Wird die Erfassung, Auswertung und Aufbereitung von KPIs kontinuierlich und transparent durchgeführt, erzielen Projektverantwortliche bessere Ergebnisse. Der Einsatz digitaler Lösungen, beispielsweise für das Finanzmanagement im Projekt, erhöht zusätzlich den Mehrwert für die Projektverantwortlichen und unterstützt eine schnellere, sichere und intelligente Steuerung von Bau- und Immobilienprojekten. Jedem einzelnen Projektmanager bleibt durch die übersichtliche Bündelung und unmittelbare Auswertung aller Projektdaten mit Hilfe einer digitalen Lösung mehr Zeit für das Wesentliche: die Steuerung des Projektes.

 Ausblick: Gesammelte Daten intelligent nutzen

Der nächste Schritt in Richtung intelligenter Nutzung von Daten ist das Verknüpfen aller auf Projektebenen gewonnener Informationen mit dem Einsatz von Business Intelligence im Unternehmen. Das projekt- und teamübergreifende Kombinieren von Daten deckt schnell Optimierungspotenziale innerhalb des Unternehmens auf. So können geschäftsrelevante Entscheidungen auf einer noch umfassenderen und verlässlichen Datenbasis getroffen werden.

Für Blogbeitrag: Auf dem Alasco Blog erfahren Sie, wie Sie in 5 Schritten zur intelligenteren Datennutzung in Ihren Projekten gelangen.

Autor: Sebastian Schuon
Gemeinsam mit seinen Gründerkollegen denkt Sebastian Schuon Finanzprozesse neu. Er studierte Computer Science an der Stanford University und Electrical Engineering an der TU München und hält ein Honors Degree in Technology Management des CDTM.

 

Spatial Task Management for Facilities – Der ”digitale Leitstrahl” als nützliches Werkzeug für den Gebäudebetrieb in COVID-Zeiten by Robotic Eyes GmbH

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In Zeiten von COVID-19 sind kreative Lösungen gefragt, die Remote-Arbeitsanweisungen im Gebäudebetrieb einfach ermöglichen. Aber auch in Post-COVID-Zeiten könnten diese digitalen Lösungen einen Mehrwert bieten. Der “digitale Leitstrahl”, welcher durch modere Smartphones generiert werden kann, bietet hierzu einen neuartigen, noch unbekannten Lösungsraum.

 Eine Lösung: Der „digitale Leitstrahl“ von Robotic Eyes

Erfreulicherweise finden sich heutzutage mittlerweile in fast jeder Hosentasche ein Smartphone, welches mithilfe ihrer Kamera-Sensorik die Umgebung abtasten kann.

Umgebungs-Abtastung durch Smartphones. Quelle: ai.googleblog.com

Dadurch ist das Navigieren im Indoorbereich ohne Beacons, GPS oder Bluetooth, massiv erleichtert.

Konkret kann man sich das so vorstellen: Der Anwender installiert eine App, scannt einen QR-Code und vor ihm erscheint ein Leitstrahl, welcher ihn sofort zu einer Destination innerhalb des Gebäudes führt. Ob ich nun einen Lift oder eine Heizungsanlage zu warten habe, oder im Umkehrschluss dokumentiere, welche Arbeiten ich vor Ort durchgeführt habe. Alle Schritte lassen sich nun räumlich, geographisch auch in einem Gebäude sortieren.

Der digitale Leitstrahl
Quelle: robotic-eyes.com

Ein digitaler Leitstrahl, der mittels eines REXtags (QR-Code) mit REXassist aufgezeichnet und später abgerufen werden kann führt sicher an das Ziel – beispielsweise „Indoor“ im Facility Management, für Arbeitsanweisungen, Wartungen und Instandhaltungen sowie zur zusätzlichen Dokumentation mit Fotos, Audio oder 3D-Scans von Räumen.

Ebenso im Außenbereich, um beispielsweise sicher zu einem Bauabschnitt zu navigieren, im Hoch- oder Tiefbau verortete Informationen ohne weitere Kommunikationsketten anzuzeigen und Dokumentationen zu erstellen. Perfekt als Last-Mile-Solution beim Übergang von GPS-Navigation zu stark lokalisierten Räumlichkeiten wie etwa in Universitäten, Flughäfen, Krankenhäusern und weiteren Gebäudekomplexen!

End-to-End Navigation ohne GPS oder Beacons Quelle: robotic-eyes.com

Aufgezeichnete Pfade & Daten können später in einer Web-App als Karten mit Markierungen nachvollzogen, Dateien exportiert und 3D-Scans beispielsweise auch wieder in 3D- oder BIM-Modelle (digitale Zwillinge) importiert werden. Dadurch sind nicht nur virtuelle Arbeitsanweisungen leicht anzufertigen, sondern ebenso digitale Bautagebücher, Soll-Ist-Vergleiche, Bestandsaufnahmen und Vieles mehr.

Reverse-Augmented-Reality

Die dahinter verwendete Technologie basiert auf „Augmented Reality“, die insoweit zu „Reverse Augmented Reality“ adaptiert wurde, dass mithilfe mobiler Apps und moderner Endgerät nicht nur digitale Inhalte die Welt überlagern können, sondern auch am richtigen Ort angezeigt, zusätzliche Bilder, Audioaufnahmen oder sogar 3D-Scans erzeugt werden können. Später sind diese Informationen im 3D oder BIM-Modell weiter verarbeitbar und dadurch etwa Immobilienübergaben, Facility Management, Dokumentationen usw. komplett vor Ort und im Backoffice innerhalb eines digitalen Zwillings durchführbar

Weiterführende Quellen:

https://robotic-eyes.com

https://robotic-eyes.com/technologien/

https://rexproducts.robotic-eyes.com/rexdoc3d/

Über Robotic Eyes

Robotic Eyes hat das Ziel, mithilfe von innovativen Softwarelösungen Leben & Arbeit einfacher zu machen.

Täglich helfen wir unseren Kunden bei anspruchsvollen Herausforderungen mithilfe von REX Produkten und speziellen Software-Digitalisierungslösungen.
Durch das Expertenwissen unserer Branchenspezialisten entwickeln wir für unsere Kunden schon heute die Lösungen von morgen und gehören zu den Vorreitern in Augmented Reality und AI-basierten Lösungen für die Baubranche sowie anderen Bereichen.

Autor:Dr. Josef Kauer, COO Robotic Eyes GmbH

Dr. Josef Kauer ist Unternehmer, Autor und Digitalisierungs-Experte mit 25 Jahren IT-Hintergrund, u.a. bei Microsoft. Er ist auch COO der Firma Robotic Eyes GmbH, Mitinitiator vom BIM TAG DEUTSCHLAND und Träger von 12 nationalen und internationalen Awards in Business Development Achievements.

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Künstliche Intelligenz: Der schlafende Riese – Algorithmen, die die Welt verändern by Evana AG

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Sundar Pichai, der ehemalige CEO von Google und heutige Chef von Alphabet Inc., hat es im Januar 2018 sehr deutlich formuliert: “AI is one of the most important things humanity is working on. It is more profound than, I dunno, electricity or fire.” Und er hat damit vollkommen Recht. In vielen Bereichen unserer Lebens- und Arbeitswelten übernehmen bereits speziell trainierte Algorithmen die Führung. Künstliche Intelligenz erleichtert unseren Alltag, indem sie repetitive Aufgaben oder Prozesse ausführt, die festen Parametern folgen und eine logische Schlussfolgerung zulassen: autonomes Fahren, die Auswertung von Röntgenbildern und CT-Scans, sprachgestützte Assistenzsysteme in der heimischen Küche. Keine andere bekannte Technologie hat ein derartiges Effizienzsteigerungspotenzial wie die Künstliche Intelligenz.

Auch Startups befeuern die Weiterentwicklung. Die Initiative for Applied Artificial Intelligence zählte in ihrem letzten AI Startup Landscape im März 2020 insgesamt 247 vielversprechende AI-Startups – alleine in Deutschland. In allen Bereichen der Wirtschaft setzen sie darauf, Schmerzpunkte und Ineffizienzen durch das gezielte Training von Algorithmen zu beseitigen.

Doch wissen Sie, wie viele AI-Startups davon in der Immobilienwirtschaft tätig sind? Gerade einmal ein Prozent der aufgeführten. Unsere Branche ist in diesem Bereich also weit abgeschlagen. Künstliche Intelligenz kann deshalb ohne Weiteres als schlafender Riese in der Immobilienwirtschaft bezeichnet werden. Nahezu alle Bereiche, in denen wir aktiv sind, bieten ein enormes Potenzial, durch den Einsatz von KI schneller, datengetriebener, effizienter und somit auch zukunftsfähiger zu werden.

Ein gutes Beispiel ist das Datenmanagement, das viel zu oft analogen Mustern folgt. Zwar wurden viele Dokumentenbestände in den letzten Jahren mühevoll gescannt und in den Ordnerstrukturen der Unternehmen abgelegt. Dort liegen sie allerdings als rein statische Dateien vor. Sie sind schlicht vom Aktenordnerregal in die digitale Ablage umgezogen. Die enthaltenen Informationen sind damit für sämtliche Anwendungen unbrauchbar.

Hier setzt Künstliche Intelligenz an. Algorithmen mit entsprechendem Trainingsstand können die Dokumente analysieren und Daten automatisiert erkennen, extrahieren und miteinander verknüpfen. Die Geschwindigkeit, mit der ein Algorithmus diese Aufgaben erledigt, ist deutlich höher als die eines Menschen. Zudem sinkt die Fehlerquote um ein Vielfaches. Künstliche Intelligenz verliert eben nicht die Konzentration. Diese Datenextraktion ist insbesondere im Asset und Investment Management entscheidend – und wird es künftig noch viel mehr sein. Schließlich müssen hier weitreichende Entscheidungen mit mittel- und langfristigen Auswirkungen auf den Immobilienbestand getroffen werden.

Doch entgegen weitläufiger Befürchtungen: Künstliche Intelligenz kann den Menschen nicht ersetzen. Die Technologie ist wie eine Inselbegabung zu begreifen. Sie kann die Datengrundlage schaffen und die logisch beste Lösung vorschlagen. Allerdings muss eine allein aus der Logik entspringende Lösung nicht immer die faktisch beste sein. Die Intuition, die sich aus unserer Erfahrung speist, kann ein Algorithmus nicht erlernen. Dieses Menschliche in der Entscheidungsfindung kann Künstliche Intelligenzen nicht abbilden. Noch nicht.

Autor: Thomas Herr

 

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How to accelerate «green» real estate management with digital platforms by The Smarter Place

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Digital real estate platforms enhance sustainability efforts through coordination, aggregation, and analytics of data, processes and communication.

Digital real estate platforms are growing up. Often startend as tenant and customer integration platforms, they have extended their services and integrations reacting on customer needs. Real estate management is an activity with many moving parts, customers, staff, service providers, partners, legacy IT, processes and communciations. The main advantages of digital platforms are at the same time the close integration of the moving parts as well as the fundamental openness to new activities and software.

Aspire for data aggregation and analytics

These advantages – apart from general cost reductions, effciency gains and not the least resilience – translate beneficially into general  sustainability efforts of real estate management. Maybe the single most important factor that influences the integration of sustainable development in real estate management is the reduction of energy consumption of buildings.

Apart from respective materials and construction practices, sensors and other IoT (Internet of Things) devices installed in buildings provide the digital means to monitor, control, analyse and predict energy consumption. For their success, all sustainability efforts crucially depend on data integration and  comprehensive high-quality data to measure and calibrate all efforts accordingly. Digital platforms, geared towards integration and interfaces with existing data and applications, provide the necessary flexbility and capabilities to leverage all the data available.

In addition, platforms allow the comprehensive analytics of events and processes to get actionable insights from all sustainability efforts. In fact, just to measure one activity, for example the provision of renewable energy to a building, but to fail to communicate to tenants how to save energy, risks to offset gains on one end with waste on the other end. Only the connection, data aggregation and comprehensive analytics of all or the most important activities reap all the rewards of sustainability efforts.

Not to forget a communication strategy

Not only are accurate data crucially important for the success of sustainable real estate management, but also communication processes and strategies as a parallel line of action. The importance of effective communications to support important processes and activities is routinely underestimated even by practitioners, although studies suggest that 80% of all activties in real estate management are communication related.

Since digital real estate managment platforms started off in their early days as communication platforms between managers, tenants and service providers, based on their structure and setup they are ideally suited to support wider ranginig sustainability efforts and activities. In general, effective real estate communication aims to reduce redundancies and bottlenecks in management processes, and in addition strives to assure productive and trust-based relationships between the participants.

The integrated communication features of digital platforms, with apps and other devices, also provide the comprehensive communication backbone for an effective «green » real estate management. An interlinked communication strategy to move sustainable development forwards, or, simply speaking, communicating to all real estate participants how they specifically can contribute with their actions and behaviours to a sustainable development, supports all other efforts in a significant way.

Boost data aggregation and analytics with AI

Artificial intelligence (AI) and as a special technology machine learning (ML), if seamlessly integrated into a digital real estate platform, provide the next step for successful sustainability efforts with platforms. Beyond the current hype, what can they really deliver ? In short, the more data you gather, the more AI you need. AI applications are the digital « slaves » that process, sort, categorize, evaluate, analyze and predict based on your data. In a way, the more comprehensive your sustainability efforts become, the more AI and ML are able to help you with your success.

One business case for ML deployment is the analytics in building automation systems (1). This involves placing sensors in strategic areas in the building.  Sensors may be placed in the lighting or heating systems, elevators, and security systems to collect data that will help the building owner improve energy efficiencies. ML analyses the data and builds predictive models and forecasts of device failures before the event.

In general, the more you want to get out from your data, from prediction (forecast) to prescripition (automatic action), AI is the tool of choice to support your sustainability efforts. Digital platforms provide the consistent application of AI and ML tools through the value chain and connect  data as well as analytics.

Dashboards – call to action

All the aggregated sustainability insights provided by digital real estate platforms only lead to appropriate actions if they are communicated accordingly to management, staff and partners. Data and results have to be displayed and communicated in an actionable manner, and this means simplification and an overview provided by specialized dashboards. Dashboards are the proven point of insight for data driven activities, in this case for the analytics of sustainability.

Data dashboards, integrated into digital platforms as a central service for results inspection and oversight, build the core connection between applications and users. One view, all-encompassing information – that’s the slogan for any data dashboard and also for digital real estate management. It is the art of dashboard building to combine the complexity of information with the concise insights needed by management. Dedicated sustainability dashboards complement the offerings of digital platforms with front-end visualizations and deep understanding.

Platform automation – sustainable in the details

Not only reduced energy consumption and other big topics contribute to the long-term sustainability in real estate management. On the contrary, also the sum of small steps and actions, for example efficiency improvements and automation of standard tasks, can improve the sustainability index of a real estate management company considerably. Small automations, for example offering chatbots for standard requests and answers, distributed and applied over the whole digital platform, lead to significant efficiency gains over time that contribute to improved sustainability and reduce waste of time and effort.

 

Alex Schmid, Founder & CEO of TheSmarterPlace

 Autor-Beschreibung:

Alex Schmid is founder and CEO of the TheSmarterPlace, the end-to-end, AI supported real estate platform for comprehensive digitalisation. He has experience in building digital solutions in finance, media and other industry sectors. He’s working in real estate since many years and has an MBA of the University of Zurich as well as an MA in linguistics and philosophy.

Company description TheSmarterPlace:

TheSmarterPlace is an end-to-end, AI supported digital real estate platform for the comprehensive digitalisation of real estate management companies. TheSmarterPlace is a scalable solution for real estate companies of all sizes and integrates into existing IT and process infrastructures. Internationally active, the company is currently focused on the DACH market (Switzerland, Germany, Austria).

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Blockchain – Disruption der Immobilienwirtschaft Auswirkungen und Vorteile für die Akteure der Immobilienbranche by Exporo AG

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Kaum eine andere Technologie bricht die aktuelle Immobilienwirtschaft so auf wie die Blockchain. Sie verändert schon jetzt tradierte Prozesse gravierend und eröffnet viele neue Möglichkeiten für die Akteure der Immobilienbranche.

Vertrauen und Sicherheit durch Dezentralität

Simplifiziert steht der Begriff Blockchain für eine Kette von Datensätzen, die in einem dezentralen Netzwerk von Computern gespeichert werden. In einer Art digitalem Register wird jede Veränderung irreversible festgehalten, sodass alle in die Kette eingebundenen Parteien jederzeit den Sachstand einsehen und die Historie zurückverfolgen können. Wer an einem Blockchain-gestützten Prozess teilnimmt, erhält eine Zugangssoftware, auch „Wallet” genannt. In dieser Brieftasche befinden sich zwei Schlüssel: Einer ist öffentlich und sichtbar, der andere ist privat und dient als Passwort. Findet eine Aktion innerhalb der Blockchain statt, wird sie mittels des privaten Schlüssels gekennzeichnet. Nur mit einer solchen Signatur ist eine Änderung gültig, wobei die Unterschrift nicht aus dem Klarnamen der betreffenden Partei besteht, sondern aus einem Code, der durch die Verschlüsselung des jeweiligen Schlüsselpaares entsteht. Schummeln geht also nicht. Das einzigartige an der Blockchain ist also, dass dort Vertrauen unter den Teilnehmern geschaffen wird, wo vorher zentrale Instanzen benötigt wurden.

Exporo leitet Paradigmenwechsel mit ein

Als Vorreiter für Blockchain-Technologien in der Immobilienbranche hat Exporo bereits im Sommer 2019 die Blockchain-Technologie genutzt. Das Ärztehaus in Hamburg wurde als einzelne Immobilie in Form eines digitalen Wertpapiers imitiert. Bei dem digitalen Wertpapier handelt es sich um tokenisierte Anleihen. Das digitale Wertpapier wird in der Blockchain Ethereum verwahrt und dort gehandelt. Es war der erste gebilligte Wertpapierprospekt in der EU für eine tokenbasierte Anleihe im Immobilienbereich. Deren Prospekt von der cssf in Luxemburg gebilligt, nach deutschem Recht strukturiert und von der Bafin notifiziert ist. Dieses Exporo Angebot ist somit das erste vollregulierte Securety Token Offering für Immobilien in Europa. Damit läutete Exporo einen Paradigmenwechsel für die Digitalisierung von Immobilieninvestments ein und eröffnet weitere Märkte für internationale Anleger.

Die Blockchain-Technologie macht den Unterschied: Durch die Automatisierung und Digitalisierung von verschiedensten Prozessschritten ist die neue Blockchain-Technologie wesentlich effizienter als vergleichbare Immobilien-Anlageoptionen. Die Digitalisierung von Wertpapieren und die dazugehörigen Prozessschritte ergeben vor allem folgende Vorteile:

So macht die Blockchain Immobilieninvestments richtig digital

  1. Die Blockchain-Technologie ermöglicht die Automatisierung und Digitalisierung verschiedenster Prozessschritte und eignet sich damit hervorragend für die Erzeugung und Buchführung von Wertpapieren, da sie transparent, sicher und rückwirkend unveränderlich ist. Jede Transaktion wird auf Authentizität und Gültigkeit über ein Netzwerk von 8.000 Servern auf der ganzen Welt überprüft. Dieses transparente und sichere Wertpapierregister schützt die Eigentumsansprüche der Anleger und ermöglicht gleichzeitig eine einfachere und direkte Verwaltung. Das Wertpapier kann direkt über die Handelsplattform verwaltet werden, sodass kein externes Wertpapierdepot bei einer Bank benötigt wird. Der Prozess wird damit schlanker, effizienter und Anleger haben die volle Kontrolle. Der Charakter des Wertpapiers mit quartalsweisen Ausschüttungen, endfälliger Rückzahlung und die Beteiligung an der Wertsteigerung bleibt hiervon völlig unberührt.
  1. Die Technologie ermöglicht das Abwickeln von Investmentprozessen ohne Intermediäre und reduziert damit die Strukturierungskosten um 85%.
  1. Durch die geringen Transaktionskosten werden Minimalinvestments von 1 EUR ermöglicht. Das verbessert die Diversifizierungsmöglichkeiten für den Immobilienanleger. Weil durch Blockchain die Mindestanlagesumme bis auf einen Euro reduziert werden kann, „wird eine einfache und gesunde Portfolio-Diversifizierung mit kleinsten Beträgen für jedermann möglich“ Damit verringern Anleger ihre Abhängigkeit von der Entwicklung einzelner Immobilien.
  1. Dank der Blockchain-Technologie sind digitale Wertpapiere von nun unkomplizierter und schneller handelbar. Anleger, die bereits Anteile an Bestandsimmobilien erworben haben, können auf dem Handelsplatz ihre Anteile zum Kauf anbieten. Diese Anteile können wiederum von allen Anlegern erworben werden. Dieser Handel wird nahezu in Echtzeit abgewickelt, da fast alle Prozessschritte vollständig automatisiert wurden.

Seit Sommer 2019 wurden über Exporo etwa 15.000 Blockchain-Deals von rund 7.000 Anlegern abgewickelt. In die zwölf, von Exporo angebotenen Bestandsimmobilien sind damit 33,3 Millionen über tokenbasierte Investments eingeflossen.

Über Exporo

Exporo ist Deutschlands führende Plattform für digitale Immobilieninvestments. Hierzu bündelt Exporo Kapital vieler Privatinvestoren, welche einfach und direkt über die Exporo Plattform online investieren können. Dabei haben privaten Investoren die Wahl zwischen zwei sich ergänzende Produktkategorien. Exporo Bestand ermöglicht die Beteiligung an Bestandsimmobilien. Mit diesem Produkt profitieren Investoren – ähnlich wie Eigentümer – von Mietüberschüssen und Wertentwicklungen. Mit Exporo Finanzierung beteiligen sich Investoren an Immobilienprojekten von professionellen Projektentwicklern und erhalten dafür attraktive Renditen. Über 60 Immobilienexperten akquirieren und analysieren über hunderte Immobilien und Projektentwicklungen jedes Jahr. In den vergangenen fünf Jahren konnten so 618,2 Mio. Euro (Stand 31.06.2020) digital vermittelt werden. Mehr Informationen auf exporo.de

Autor

Carl-Friedrich von Stechow, MRICS – Vorstand Exporo AG

Carl von Stechow ist seit über 10 Jahren in der Immobilienbranche tätig und hat sich auf die Konzeption von Fonds und Anlageprodukten spezialisiert. Erste Erfahrung sammelte er als Berater bei Deloitte Consulting bevor er anschließend für einige Jahre im Business Development des Immobilienmaklers Engel & Völkers tätig war. Nach diesen Stationen unterstützte Carl von Stechow als freier Berater Unternehmen wie Volkswagen und Pamera Real Estate. Im Jahr 2012 erfolgte dann sein Wechsel zu Hamburger Fondsboutique VIVUM GmbH. Seinen Master in Business Administration absolvierte Carl von Stechow an der ESCP Europe. Im Jahr 2013 machte er seinen Abschluss als Immobilienökonom an der Akademie der Immobilienwirtschaft. Im Oktober 2014 gründete er gemeinsam mit Moritz Eversmann und Dr. Stefan Wiskemann ZINSLAND, eine Investment-Plattform für Immobilienprojekte. Seit 2014 ist er außerdem „Member of the Royal Institution of Chartered Surveyors“. Im November 2019 wird Carl-Friedrich von Stechow, durch ein Merger von Zinsland und Exporo Vorstand von der Exporo AG. Er übernimmt die Leitung der Produktsparte Finanzierung.

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